Flöhe, Minis, Kids

Karate für die Flöhe von 4 – 6, Minis von 6 – 8 und die Kids von 9 – 12 Jahren ist vielseitig und abwechslungsreich. Es fördert die altersgerechte Entwicklung sowohl körperlich, als auch geistig und macht dabei Spaß.

Das Training fördert Motorik, Koordination und Konzentration durch spielerische Übungsformen die zugleich soziale Kompetenzen entwickeln, wie den fairen, respektvollen Umgang miteinander.

Durch die Bewegungen im Karate werden viele Grundlagen für das schulische Lernen gefördert. So werden beispielsweise das räumliche Vorstellungsvermögen sowie die Gefühle für Geschwindigkeit, Zeit und Rhythmus und die kinästhetische Wahrnehmung entwickelt. Durch die vielfältigen Übungen im Karate nehmen die Kids ihre Umwelt sinnlich wahr. Ein funktionierendes Sinnessystem ist die Grundlage für motorisches und geistiges Lernen.

Im Training der Minis werden sämtliche grundlegenden Bewegungen spielerisch vermittelt. Im Focus steht die allgemein sportliche Entwicklung der Jüngsten. Durch die vielseitigen Übungen verbessert sich die körperliche Wahrnehmung und damit auch das Verständnis für Bewegung.

Zu den weiteren Vorteilen der körperlichen Aktivität zählen:

  • sie fördert die Entwicklung von Gehirnfunktion, Koordination, grobmotorischen Fähigkeiten, sozialen Fähigkeiten, Führungsqualitäten, emotionaler Intelligenz und Vorstellungskraft
  • schafft Vertrauen und positives Selbstwertgefühl
  • baut starke Knochen und Muskeln auf, verbessert die Flexibilität, entwickelt eine gute Körperhaltung und Balance, verbessert die Fitness, reduziert Stress und verbessert das Schlafmuster
  • fördert gesundes Gewicht
  • hilft Kindern, sich gekonnt zu bewegen und aktiv zu sein

Körperliche Aktivität sollte Spaß machen und ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens jedes Kindes sein. Wenn Kinder spielen, lernen sie, Spaß und Freude mit körperlicher Aktivität zu verbinden. Dies ermöglicht es ihnen, leicht und bereitwillig ein Repertoire an körperlichen Fähigkeiten und ein gesundes Maß an Fitness zu entwickeln. Es fördert auch eine positive Einstellung gegenüber sportlicher und körperlicher Betätigung, von der sie ihr Leben lang profitieren werden.

Jugendliche

Karate entwickelt die körperlichen und koordinativen Fähigkeiten, denn insbesondere in der Pubertät sind körperliche Herausforderungen in vielerlei Hinsicht wichtig. Stress wird abgebaut sowie Konzentration und Motivation gefördert.

Durch das Training wird das Selbstvertrauen gestärkt sowie soziale Kompetenzen weiter entwickelt und gefestigt.

Karate Do – eine Lebenseinstellung

Das Üben von Karate-Do ist mehr als nur Fitnesstraining und Selbstverteidigung. es ist ein Weg zur Selbstvervollkommnung. Es ist auch eine Möglichkeit, mentale Disziplin und Kontrolle über Emotionen zu erlangen. Es ist eine innere Reise, die es dem Karateka ermöglicht, ein besserer Mensch zu werden und eine Gesellschaft des Friedens, des Glücks und der Gerechtigkeit zu fördern. Das Beherrschen der Technik ist eine Methode, um Selbstbeherrschung, Respekt, Toleranz und Akzeptanz anderer zu erreichen. Das Hauptziel ist der Sieg für sich selbst und nicht der Sieg gegen andere.

Ein Karateka zeichnet sich durch sein Verhalten aus und respektiert das Konzept des Reigisaho. Rei bedeutet Höflichkeit oder Verbeugung; gi bedeutet Zeremonie; ein Mittel zu machen; und ho bedeutet Vernunft oder Methode. Daher kann Reigisaho als Etikette und Manieren definiert werden. Je mehr ein Karateka trainiert, desto ruhiger, würdevoller und bescheidener sollte er werden. Studenten, die Etikette lernen, machen sich letztendlich zu besseren Menschen und zu besseren Karatekas.

Der Karateka wird sich auch unter Einhaltung des Kyozon Kyohei-Prinzips entwickeln: gegenseitige Freundschaft für gegenseitigen Wohlstand. Die Sensei müssen ein Umfeld schaffen, das der Entwicklung aller förderlich ist. Im traditionellen Karate-Do gibt es keinen Gegner, sondern nur Trainingspartner, die gemeinsam auf ein gemeinsames Ziel zusteuern.

Die Entwicklung des Karateka wird das Shu-Ha-Li-Prinzip ehren. Er wird damit beginnen, die Technik zu emulieren, die er lernt (shu). Dann wird er die Form brechen, um seine eigene Identität in seiner Praxis zu finden (ha). Schließlich wird er die Meisterschaft der Kampfkunst erlangen, seine eigene Interpretation von Karatedo (li).

Ein Kyu-System (Farbgürtelrang) und ein Dan-System (Schwarzgürtelrang) wurden eingeführt, um den Karateka in seiner lebenslangen Praxis zu motivieren. Er muss mit Herausforderungen und Widrigkeiten fertig werden, die es ihm ermöglichen, Disziplin und Charakter für das Leben zu entwickeln und anzuwenden.

Erwachsene

Karate hält fit, ist gesund und kann bis ins hohe Alter trainiert werden. Dies bestätigt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Karate 2003 zum gesundheitsfördernden Sport erklärt.

Karate hält somit nicht nur Körper und Geist fit, sondern ist auch Ausgleich für Schule und Beruf und hilft das Selbstvertrauen zu stärken wodurch sich das tägliche Leben besser bewältigen lässt.

Elemente des Trainings

FITNESS

Die Entwicklung und Aufrechterhaltung der Motorik ist ein wesentliches Ziel und bildet die Grundlage für körperliches sowie insbesondere geistiges Lernen. Hier wird eine vielseitige Grundlage zur Entwicklung der Fertigkeiten und Fähigkeiten gelegt, die im Karate wichtig sind. Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination, Ausdauer und Dosierung von Kraft sind Elemente des Wochentrainings.

KOORDINATION

Die Koordination von Bewegungen ist wesentlicher Bestandteil im Karate. Sie wird im Kindesalter spielerisch verpackt und vielfältig eingebaut und u.a. in sogenannten 4er-Blöcken trainiert, die bei den Jugendlichen und Erwachsenen zur Kata weiterentwickelt werden. Die Kata bildet den Rahmen um Abläufe zur Selbstverteidigung ohne Partner zu üben.

KONZENTRATION

Übersicht, Distanz, Timing und Bewegungsgeschwindigkeit sind einige der Elemente, die im Kumite entwickelt werden. Bewegungen dosiert und richtig einzusetzen erfordert Konzentration, insbesondere, wenn sie mit einem Trainingspartner geübt werden. Hier wird auch die Grundlage für die Selbstverteidigung gelegt, denn auch hier ist die richtige Bewegung zum richtigen Zeitpunkt entscheidend für den Erfolg.

SICHERHEIT

Im Teil Selbstbehauptung erlangen die Teilnehmer ein Bewusstsein für Bedürfnisse und Rechte, lernen diese zu formulieren, einzufordern und angemessen durchzusetzen. Ihre Wahrnehmung für Gefahren wird sensibilisiert und sie lernen welche Möglichkeiten sie haben Grenzen zu ziehen.

Der Teil Selbstverteidigung ist präventiv ausgelegt. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt und die Wahrnehmung für Gefahren geschult. Berechtigte Interessen, wie die körperliche Unversehrtheit, werden angemessen durchgesetzt.

Sportkarate

Warum Sportkarate

Das Sportkarate übernimmt viele Konzepte aus der Sportwissenschaft. Die Entwicklung grundlegender Fähigkeiten, wie Motorik, Stabilität und Beweglichkeit, steht dabei im Vordergrund. Die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten werden altersgerecht in verschiedenen Einheiten entwickelt. Im Sport lernen wir und zu fokussieren, mit Erfolg und Fehlschlägen um zu gehen und die Zusammenarbeit in einem Team. Sportkarate Kumite entwickelt die Motorik weiter, denn wir lernen mit unseren Fähigkeiten umzugehen und sie dosiert einzusetzen. Wir lernen zu kooperieren, denn nur gemeinsam erreichen wir unsere Ziele. Karate als Sport fordert Disziplin, denn nur so behalten wir einen kühlen Kopf und können uns auf das Wesentliche konzentrieren. Wir nehmen Herausforderungen an und meistern sie.

Sportkarate im wöchentlichen Training

Sportkarate ist Bestandteil des wöchentlichen Trainings bei den Minis und Kids. Kleinere Veranstaltungen sorgen für Abwechslung und bieten die Möglichkeit andere Kinder kennen zu lernen. Ab den Kids kann, bei entsprechender Motivation, das Training bei den Knights intensiviert werden.

Sportkarate am Leistungszentrum

Minis und Kids – Grundlagentraining
Hier dominiert die vielseitige Bewegungsschulung und das variantenreiche Trainieren in kleinen Gruppen, auf kleinen Kampfflächen in immer neuen Varianten und Zielen (Ball, Pratze), um Bewegungsfreude und Ideen der Kinder zu fördern. Daneben nimmt schrittweise das spielerische Kennenlernen aller wichtigen Basistechniken (in einfachen, aber stets attraktiven Organisationsformen) an Bedeutung zu!

Inhalte sind alle grundlegenden und sportartübergreifenden Bewegungen, Motorik- und Technikentwicklung auf erste Zeit, direkte und indirekte Angriffs- und Konterformen. Ziel ist das Erlernen der wichtigsten und häufigsten Einzeltechniken im Kumite. Der Schwerpunkt liegt auf der technisch korrekten Bewegungsausführung und der richtigen Bewegungsdynamik.

Teens – Grundlagen- und Aufbautraining
Diese Altersklasse wird bewusst als „goldenes Lernalter” charakterisiert, denn Mädchen und Jungen dieses Alters beeindrucken durch Bewegungs-, Wettkampf- und Leistungsfreude. Schnelle und geschickte Bewegungen gelingen relativ leicht. Auf der Basis einer breit angelegten Grundausbildung im Kinderbereich beginnt jetzt ein systematisches Karatetraining! Zudem wachsen Kinder in diesem Altersabschnitt zu Jugendlichen heran. Diese nicht immer unproblematischen Reifungsprozesse bringen neue geistig-psychische und körperliche Eigenschaften hervor. Diese sind Grundlage für karatespezifische Leistungssteigerungen und für positive Impulse auf dem Weg zu einer Persönlichkeit. Um diesen Prozess optimal zu fördern, werden die Einzelnen individuell begleitet!

Inhalte sind Motorik- und Technikentwicklung auf erste und zweite Zeit, überlaufene Techniken, Feger und Würfe, direkte, indirekte sowie aufgesetzte Angriffs- und Konterformen. Ziel ist das Erlernen der wichtigsten und häufigsten Kombinationen im Kumite. Der Schwerpunkt liegt auf der technisch korrekten Bewegungsausführung und der richtigen Bewegungsdynamik.

Junioren – beginnendes Spezialisierungstraining
Ab hier gilt es, alle bisher erlernten technisch-taktischen Grundlagen zu stabilisieren, auf spezielle Taktikanforderungen abzustimmen und größeren Wettkampfanforderungen anzupassen. Es muss ein möglichst reibungsloser Übergang in das Seniorenkarate vorbereitet werden. Diesen Prozess müssen die Athleten als wachsende Persönlichkeiten aktiv mitgestalten können!

Inhalte sind: Individuelle Motorik- und Technikentwicklung. Alle Angriffs- und Konterformen. Ziel ist die Optimierung der Bewegungsausführung und der Bewegungsdynamik sowie das Stabilisieren der Einzeltechniken und Kombinationen um deutliche Wertungsaktionen in Angriff und Konter zu erreichen.

Die Knights sind das Leistungssport orientierte Kumite Team der Metropolregion. Durch stetiges Training, immer neue Herausforderungen und Wettkampfeinsätze, entwickeln sie ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten weiter. Die Knights streben sportlich das höchste Wettkampfniveau der WKF an und persönlich Selbständigkeit, Zielorientierung und Vorbildfunktion. Hierbei werden sie durch die Knights Akademie unterstützt.

Die Knights entwickeln ihre Fähigkeiten, wie Athletik, Koordination, Technik und Anwendung altersgerecht und belastungsgesteuert am Nachwuchsleistungszentrum des KCRN.

Aufbau-, Anschluss- und Leistungstraining

Auf ambitionierte Perspektivkarateka kommen mit Eintritt in das Hochleistungstraining plötzlich extreme Belastungen zu: der technisch-taktische Standard liegt weitaus höher, die konditionellen Anforderungen sind intensiver, der „mentale Druck” in der neuen Umgebung und in direkter Konkurrenz mit etablierten Profis ist enorm. Umso wichtiger ist eine individuelle Begleitung dieser Perspektivkarateka!

Die Vorbereitung auf dieses Niveau findet im Knights Training der verschiedenen Altersklassen statt.

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