Am 14.September gegen 20:15 hatten es die 8 Wiesel Teilnehmer für das Deutsche Sportabzeichen endlich hinter sich gebracht. Nach der letzten und gefürchteten Disziplin der Ausdauer (1500 Meter Lauf in der geforderten Zeit), motiviert und angefeuert durch ihre Betreuer, Thorsten Wallenwein und Christopher Jaeck, hatten Jasmin Bokalawskay (silber), Pia Wichmann (Silber), Monika Verma (Silber), Andreas Bech (Gold), Ulrich Bech (Silber), Christoph Rebscher (Silber) , Christoph Schmidt (Gold) und Markus Sebesta (Gold)  wirklich allen Grund zu jubeln. Sie hatten es tatsächlich alle geschafft…das Deutsche Sportabzeichen!!!

Das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsportes und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Auch der Nachweis der Schwimmfertigkeit ist die notwendige Voraussetzung dafür.

Am 10.August dieses Jahres, hieß es nun für die teilnehmenden Wiesel: Rein in die Sportschuhe und mitmachen! Mit einem wöchentlichen Training, angeleitet von Marion Brasse, der Abteilungsleiterin der Leichtathleten der TSG Wiesloch stürzten sie sich neugierig, zusammen mit anderen Teilnehmern ohne Handicap, mit großem Engagement in das Training der einzelnen Disziplinen. Die Atmosphäre auf dem Sportplatz war trotz Corona entspannt und erfrischend. Marion motivierte gekonnt alle Teilnehmer zu den einzelnen Übungen. Jeder konnte neben Sprintübungen mit und ohne Startblock, Weitsprung, Medizinballwerfen, Schleuderball, Zielwerfen oder koordiniertem Seilspringen seine Stärken finden. So waren alle gut vorbereitet und fit für die kommende Herausforderung. Nach dem gemeinsamen Training und diesen tollen Erfolgen können die Wiesel nun noch stolzer und selbstbewusster durchs Leben gehen. Das Beeindruckendste für Trainer und Betreuer waren wieder einmal die stolzen und freudestrahlenden Gesichter der Wiesel über ihre Wettkampfleistungen. „Das sind die Momente, die bleiben werden“, so Thorsten Wallenwein.
Eine tolle Sache die man nur jedem empfehlen kann. Die eigenen Leistungen im sportlichen Wettkampf mit anderen messen und vergleichen. Dabei die Freude zu erleben, wenn alle (Menschen mit und ohne Beeinträchtigung!) sich an diese Aufgaben wagen und sich gegenseitig anspornen. So funktioniert Inklusion!