Am Wochenende kam es beim ersten Spiel im neuen Jahr direkt zum Spitzentreffen in der Bezirksliga zwischen der erstplatzierten TG Sandhausen und den bislang ungeschlagenen Wieslochern. Etwas nervös starteten beide Teams in die Partie, die besonders im ersten Satz von zahlreichen Fehlern auf Seiten der Wieslocher geprägt war. So war es nur folgerichtig, dass sich die Gastgeber aus Sandhausen bereits früh eine 4-Punkteführung erspielten und diese vom Stand von 8:4 bis zum 20:16 verwalteten. Bei 20:16 kam dann der gefürchtete Aufschläger Martin Rattinger zum Jokereinsätze. Die Wieslocher schlossen Punkt für Punkt auf und konnten bis auf 23:23 verkürzen. Ein erster Satzball der Sandhausener wurde noch erfolgreich abgewehrt, doch hatten die Sandhausener das Quäntchen mehr Glück am Ende und konnten den Satz knapp aber verdient mit 26:24 für sich entscheiden. Die Fahrtrichtung im zweiten Satz war damit klar. Fehler abstellen, Ruhe ins Spiel bringen und endlich zeigen, weshalb man bislang noch kein Spiel abgegeben hat. Mit unveränderter Aufstellung setzten sich die Wieslocher Männer bereits früh von den Gastgebern ab und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zwar versuchten die Sandhausener mit Wechseln neue Impulse im Spiel zu setzen, doch die Wieslocher ließen nichts anbrennen und beendeten den Satz klar und verdient mit 19:25. Der dritte Satz wurde dann noch einmal spannend. Mit jeweils einem Satz in der Tasche wollte sich keine Mannschaft von den wichtigen Punkten dieses Spiels trennen. Wiesloch begann wieder unverändert, Sandhausen baute personell um und konnte mit zwei neuen Spielern wieder deutlichere Impulse im Spiel setzen. Entsprechend ausgeglichen verlief der Satz auch. Wiesloch konnte einen kleinen Vorsprung der Hausherren von 12:9 bis zum 15:15 wieder aufholen und zur 19:22 Führung drehen. Mit einem wuchtigen Außenangriff beendete Spielertrainer André Adam den Satz zum 25:22. Nun ging es in den alles entscheidenden vierten Satz. Top-Scorer Andreas Dahl bekam bei den Wieslochern eine Verschnaufpause und Felix Goldschmidt kam für Ihn zu seinem Debut in diesem Jahr. Beiden Seiten war die Müdigkeit nach einem langen Match bereits anzumerken und der Satz entwickelte sich entsprechend fahrig und von individuellen Fehlern geprägt. Hier zahlte sich die strategische Devise der Wieslocher voll aus. Wenig Risiko im Spiel, dafür Kontrolle und wenig Fehler, machten den klaren Unterschied zwischen den beiden Spitzenreitern der Bezirksliga. Während die Sandhausener alles in die Waagschale werfen mussten und so auch immer wieder Fehler fabrizierten, konzentrierten sich die Wieslocher auf ihr Spiel und konnten so nach einer durchgehenden Führung mit 25:19 den 3.1 Sieg über den Tabellennachbarn feiern.