Hoch ambitioniert gingen die Wieslocher Volleyballer um André Adam am 10.11.2019 in den zweiten Spieltag, diesmal ging es gegen den Mitaufsteiger aus St. Leon. In einem in weiten Teilen sehr ausgeglichenen ersten Satz konnten sich die Gastgeber aus St. Leon zu Mitte des Satzes einen ersten Vorsprung von 14:11 erspielen, der dann auf 19:15 ausgebaut wurde. Doch die Wieslocher gaben nicht auf, mit Felipe Hernandez Plazas am Aufschlag und Andre Adam im Außenangriff gelang die Aufholjagd und die Schlussphase wurde nochmal richtig eng. Die Einwechslung von Martin Rattinger für den Aufschlag und die Abwehr verstärkte das Team zusätzlich, sodass es zum Ende vom Satz bei 24:24 auf Messers Schneide stand. Doch die Hausherren bewahrten die Ruhe und konnten zwei starke Wieslocher Angriffe abwehren und selbst zu Punkten ummünzen, wodurch der erste Satz knapp mit 26:24 an St. Leon ging. Die Wieslocher gingen unverändert in den zweiten Satz, fest entschlossen mit einem Sieg aus der Partie zu gehen. Nun stand der Block besser, die starken Angriffe der St. Leoner wurden besser verteidigt und auch im Angriff lief es nun besser. Dennoch blieb St. Leon dran, Punkt um Punkt arbeiteten sich beide Teams den 25 entgegen. Erst bei 19:19 gelang es den Gästen aus Wiesloch sich mit zwei Punkten abzusetzen und mit 21:19 in Führung zu gehen. Man baute den Vorsprung noch weiter auf 24:21 aus, damit hieß es Satzball für die TSG. Der erste Satzball wurde noch souverän von den Gastgebern verteidigt, beim zweiten Satzball konnten die Männer um André Adam dann jubeln und den Satzausgleich zum 1:1 feiern. Im dritten Satz erwischten die TSG’ler einen ausgewogenen Start, mussten dann aber nach einem 6:6 die Hausherren mit 10:6 davonziehen lassen. St. Leon kam nun mit deutlich mehr Druck in die Partie und konnte den Vorsprung auf 18:13 weiter ausbauen. Die Hereinnahme von Tilman Heß, Martin Rattinger und Lukas Dorer brachte wieder Beruhigung ins Spiel und die TSG kämpfte sich trotz des großen Rückstands noch einmal heran. Der Vorsprung wurde auf 19:17 verkürzt, es schien wieder alles drin zu sein im dritten Satz. Doch die kurze Schwächephase von St. Leon dauerte nicht weiter an. Beim Stand von 22:20 hofften die Wieslocher noch auf den Sieg doch vergebens. St. Leon machte den Sack zu und gewann den dritten Satz mit 25:22. „Jetzt nicht aufgeben, wir holen uns jetzt einfach den vierten Satz und den Tie-Break“ war die gemeinsame Devise, mit der die TSG’ler zurück ins Spiel gingen. Jetzt gelang dies auch wieder besser, kleine Rückstände von 11:8 und 14:9 wurden stark wieder ausgeglichen sodass zum Ende des Satzes der gewünschte Satzball bei 23:24 für die Wieslocher stand. Doch der starke Aufschlag der Hausherren stellte die annehmenden Wieslocher vor eine große Herausforderung, sodass St. Leon auf 24:24 ausgleichen konnte und dann auch direkt den nächsten Punkt zum eigenen Matchball bei 25:24 setzte. Spielertrainer André Adam versuchte noch einmal alles, nahm eine Auszeit und brachte Zuspieler Tilman Heß für Kapitän Nis Boy Naeve, doch es half alles nichts. St. Leon stellte einen starken Block gegen den Wieslocher Mittelangriff und konnten im Anschluss den eigenen Angriff direkt verwerten, worduch der Sieger des Tages feststand. Wiesloch unterlag mit 3:1. Im Großen und Ganzen sicherlich eine leichte Enttäuschung, nachdem man im Vorjahr noch zweimal klar gegen St. Leon gewonnen hatte, aber gleichzeitig auch eine deutliche Leistungssteigerung zum ersten Spieltag in Hohensachsen.