Zum Auswärtsspiel gegen die SG Ketsch/Brühl konnten die Wieslocher Landesliga-Damen mit Trainer Can Cevikgezen und nur einer kleinen Mannschaftsstärke antreten. Eine starke Mannschaftsleistung war somit von Ciara, Amy, Marie, Tamara, Marlene, Sophia und Sofia gefordert und das zeigten die Damen dann am Ende auch auf dem Feld. Nach einer starken Aufschlagserie der gegnerischen Damen rannten die Wieslocher Spielerinnen immer einem Rückstand hinterher. Auch wenn sie Ball für Ball besser ins Spiel kamen und Punkte aufholten, ging der Satz am Ende mit 22:25 verloren. Im zweiten Satz lief dann überhaupt nichts mehr zusammen, so dass dieser verdient mit 25:11 an den Gegner ging. So wollten die Wieslocher Spielerinnen das Spiel nicht beenden und da es keine Wechselspielerinnen gab, wussten alle, dass einfach ein jeder sich zusammenreisen und sein Können zeigen musste. Dies gelang dann im dritten Satz viel besser und beim Aufschlag von Marie konnten sie eine Serie zum 8:1 erspielen und diesen dann auch gut verteidigen. In umkämpften Ballwechseln fanden die Wieslocher Damen wieder zurück ins Spiel und machten die notwendigen Punkte zum verdienten 25:18 Satzgewinn. Alle wussten nun, dass sie es konnten und so spielten die Wieslocher Damen auch weiter. Das Spiel war nun sehr ausgeglichen und umkämpft und die Wieslocher Spielerinnen ließen sich auch nicht von kleinen Rückschlägen aus dem Spiel bringen. Beim Stand von 23:23 zeigten die Wieslocher Damen dann ihre Nervenstärke und holten sich die beiden nächsten Ballwechsel zum 25:23 und einem eigentlich nicht mehr geglaubten Punktgewinn. Das Momentum lag jetzt klar auf Wieslocher Seite und so wollten die Wieslocher Spielerinnen auch den Sieg mit nach Hause nehmen. Wieder die Aufstellung mit Marie beim Aufschlag brachte eine Punkteserie für Wiesloch und so ging es mit einer 8:4 Führung zum letzten Seitenwechsel. Der Glaube an den Sieg war nun bei allen spürbar und so spielten die Wieslocher Spielerinnen Punkt für Punkt und konnten immer ihren Vorsprung verteidigen. Die eigene Überzeugung und auch eine starke Mannschaftsleistung führten dann zum 15:10 und einem hart erkämpften Auswärtssieg.