Nach dem bisher guten Saisonstart hatten die Wieslocher Oberliga-Damen nun den Aufsteiger aus Hohensachsen zu Gast in der Helmut-Will-Halle. Trainer Marius Hinterlang konnte dabei auf 14 Spielerinnen zurückgreifen und hatte somit das Maximum ausgeschöpft. In der Starting Six standen diesmal Sarah, Anna, Vanessa, Dragana, Jessica, Dominique sowie Libera Vanessa und diese wurden von Beginn an lautstark von den zahlreichen Zuschauern unterstützt. Gleich zu Beginn gerieten die Wieslocher Damen jedoch in einen kleinen Rückstand, der sich immer weiter ausbaute. So richtig wollte nichts gelingen und dadurch ging der Satz klar mit 25:18 an die SG Hohensachsen. Für den zweiten Satz durften Dagmar und Tamara mit den anderen beginnen und fanden schnell zu ihrem gewohnten starken und druckvollen Spiel, um die notwendigen Punkte zu machen. Nach einer clever herausgespielten 5-Punkte-Führung hatten die Wieslocher Spielerinnen das Geschehen im Griff und konnten speziell auch durch die guten Aufschläge genügend Druck auf die Gegnerinnen aufbauen, um den Satz verdient mit 25.20 für sich zu entscheiden. Noch deutlicher wurde es im dritten Satz, in den die Wieslocher Damen gleich mit einer 4:0 Führung starten konnten immer mehr Punkte sich erspielen konnten. Nach mehreren guten Aufschlagserien und einer starken mannschaftlichen Leistung gewannen die Wieslocher Spielerinnen den Satz mehr als verdient mit 25:15. Das Momentum lag klar auf Wieslocher Seite und die gleichen Spielerinnen starteten in den vierten Satz, doch alles lief diesmal anders. Hohensachsen erhöhte den Druck im Aufschlag und die Wieslocher Annahme geriet immer mehr ins Wanken, was wiederum den Aufbau des eigenen Angriffs hinderte und dadurch keine Punkten erzielt wurden. Nach 0:5 und 8:14 sah es lange nicht gut aus und auch der Doppelwechsel mit Zuspielerin Isabell und Diagonalangreiferin Carla brachte nicht die gewünschte Wirkung, doch dann kam es zur Aufstellung mit Mittelblockerin Vanessa beim Aufschlag und das Blatt begann sich zu drehen. Gute Blocks und eine starke Feldabwehr brachte die Stabilität der vorherigen Sätze zurück und Punkt für Punkt wurde der Rückstand aufgeholt. Die Dynamik wurde mitgenommen und der Rückstand in eine 23:19 Führung umgewandelt und alle hatten das Gefühl, dass eigentlich schon alles entschieden ist. Die Spielerinnen der SG Hohensachsen hatten jedoch noch etwas dagegen und wehrten sich durch druckvolle Aufschläge und gut gesetzten Angriffen. Die Wieslocher Nerven flatterten ein wenig und plötzlich sahen sie sich einem gegnerischen Satzball beim Stand von 24:23 gegenüber. Hohensachsen konnte den Wieslocher Angriff abwehren und hatte somit alles selber alles in der Hand, setzte den Satzball doch neben das Feld und so konnten erst einmal Spielerinnen, Trainer und auch die Zuschauer durchschnaufen. Jedoch nicht lange, denn der nächste gegnerische Satzball stand gleich wieder an, konnte aber erneut abgewehrt werden. Der Wieslocher Kampfgeist war dadurch wieder voll erwacht und so verwandelten die Wieslocher Spielerinnen dann auch gleich ihren ersten Matchball zum 27:25 Satzgewinn. Zum MVP wurde diesmal die Diagonalangreiferin Dragana Radunovic gewählt, die nicht zur zahlreiche Punkte durch ihre druckvollen Angriffe und Aufschläge erzielen konnte, sondern auch in der Abwehr immer wieder wichtige Bälle entschärfen konnte. Zum nächsten Spiel gehen die Wieslocher Damen wieder auf die Reise und treffen am Sonntagnachmittag auf den Tabellennachbarn FT 1844 Freiburg 2. Die ganze Mannschaft ist guter Dinge und möchte dort auch Punkte mitnehmen, um den sehr guten Saisonstart immer weiter auszubauen.