Beim ersten Heimspieltag hatten die Damen 4 Mädels den SSV MA-Vogelstang 4 und die DJK Hockenheim zu Gast in der Helmut-Will-Halle. Im ersten Satz startete Jana auf der Zuspielposition zusammen mit Rengin, Victoria, Tamara, Lea und Chaleen und durften auch gleich wieder das neu erlernte Läufersystem einsetzen. Während das Läufersystem gut umgesetzt wurde, kamen die Wieslocher Mädels anfangs noch nicht so gut mit dem Gegner zurecht. Eine sehr gute Aufschlagserie von Rengin brachte sie jedoch wieder zurück ins Spiel und es entstand an spannendes und eng umkämpftes Spiel. Zum Satzende hin konnten die Wieslocher Mädels mit den besseren Aufschlägen mehr Druck erzeugen und den Satz mit 26:24 für sich entscheiden. Gesundheitlich angeschlagen musste Jana das Zuspiel aufgeben und Carla sprang spontan für den Rest des Spieltages ein und machte dies sehr gut. Mit einer guten Aufschlagserie legte sie den Grundstein, um mit Tabea, Mara, Yaren, Hatice und Rengin den klaren 25:19 Satzgewinn einzufahren. Im dritten Satz liefen die Wieslocher Mädels immer einem Rückstand hinterher und mussten diesen mit 18:25 abgeben, bevor sie sich im vierten Satz wieder auf die eigenen Stärken konzentrierten. Gute Aufschläge und eine starke mannschaftliche Leistung brachten den verdienten 25:10 Satzgewinn und damit den ersten Sieg der Saison. Beim Spiel gegen die Mädels der DJK Hockenheim wurden die Wieslocher Mädels sehr herausgefordert. Die stabilen Aufschläge und die größere Erfahrung in der Abwehr sowie im Angriff stellten immer wieder Schwierigkeiten dar, doch die Mädels um Carla und Chaleen gaben immer ihr Bestes und gaben keinen Ball verloren. Trotzdem mussten sie die ersten beiden Sätze klar mit 7:25 und 6:25 abgeben. Im dritten Satz wurde das Spiel ausgeglichener, da die Wieslocher Mädels mutiger im Angriff wurden und dadurch auch einige Punkte im Angriff selber machen konnten. Mit 17:25 ging dieser Satz zwar auch verloren, doch Trainer Martin Rattinger sah hier eine klare Weiterentwicklung aller Spielerinnen und dass sie sich gegen die doch stärkeren Gegnerinnen zur Wehr setzen. Auf diese Entwicklung kann man aufbauen und die nächsten Wochen weiter trainieren, so dass die Mannschaft im November gestärkt in das nächste Spiel gehen kann.