Am 1. Februar traten die U16 Mädchen zum dritten Spieltag der Landesliga in der IGH-Halle in Heidelberg an. Im ersten Spiel gegen den Heidelberger TV war der Beginn noch sehr ausgeglichen. Trotz vieler kleiner Fehler und Unsicherheiten beider Teams lag Wiesloch stets ein paar Punkte in Führung. Ab dem 12:09 fanden die Wieslocher Mädels dann so richtig ins Spiel und setzten sich mit langen Aufschlagserien klar durch und entschieden sie den Satz mit 25:13 für sich. Im zweiten Satz ging es gerade so erfolgreich weiter und die Wieslocher Mädels gewannen deutlich mit 25:14. Im zweiten Spiel gegen die Gastgeber aus Rohrbach dominierten die Wieslocher Mädels von Anfang an. Mit sicheren Aufschlägen und starken Angriffen setzten sie sich in beiden Sätzen klar durch und gewannen mit 25:13 und 25:09. Trainerin Victoria Sweet durfte an diesem Spieltag das erste Mal als Cheftrainerin agieren und konnte mit den beiden Siegen einen hervorragenden Start hinlegen. Im dritten Spiel waren die Wieslocher Spielerinnen – Defne, Hannah, Mia, Belinay, Emma S., Emma K., Emily und Cyelin – hochmotiviert, um auch dieses Spiel zu gewinnen. In einem dann doch engeren Spiel gegen Laudenbach konnten sie wieder toll ihre Energie umsetzen und die Sätze mit 25:20 und 25.23 für sich entscheiden und standen am Ende als Sieger ihrer Vorrundengruppe fest. Im Tagesfinale ging es um Platz 1 gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr, den Sieger der Vorrundgruppe B. Wie beim letzten Spieltag standen sie wieder den Mädels aus Ettlingen/Rüppurr gegenüber. Von Anfang an betraten die Wieslocherinnen das Spiel mit großem Respekt, da klar war, dass sie einem sehr starkem Team gegenüber stehen. Das Spiel begann mit dem Aufschlag der stärksten Aufschlagspielerin der VSG. Eine Annahme nach der anderen ging direkt an die Wand, doch die TSG Mädels gaben nicht auf und entwickelten schnell ein neues Annahmesystem, mit dem sie dann die Sprungflatteraufschläge in den Griff bekamen und selber ihren ersten Punkt zum 1:7 erzielten. Weiter ging das Spiel mit langen Spielzügen und taktischen Einsätzen. Die Frage war nicht, wer zuerst einen Fehler machte, sondern eher wer es schaffte, zuerst beim Gegner ein Loch zu finden. Der Ehrgeiz der Wieslocher Mädels war enorm, wo auch die ein oder andere Träne geflossen ist. Die Punkte gingen hin und her und Wiesloch kämpfte sich nochmal ein wenig zurück, musste aber aufgrund des großen Rückstandes von sieben Punkten aus der Anfangsphase den Satz mit 17:25 abgeben. Doch der Ehrgeiz war noch höher jetzt den zweiten Satz abzuholen, jeder Spielerin war klar, das ab sofort 110 % gegeben werden mussten. Den Wieslocherinnen diesmal von am Anfang an eine Erleichterung zugute, da diesmal die gegnerischen Spielerinnen weniger Platz zum Anlauf beim Aufschlag hatten, so dass auch direkt der erste Aufschlag der stärksten gegnerischen Aufschlagspielerin ins Netz ging. „Das Schlimmste war erstmal geschafft“ und diese positive Energie nahmen die Wieslocher Mädels mit ins Spiel und erkämpften sich Punkt für Punkt bis zu einer 19:17 Führung. Jetzt war wieder die sehr große gegnerische Mittelblockerin vorne und viele Angriffe vielen der Wieslocher Spielerinnen kamen direkt wieder zurück vor die Füße. Aufgrund einer fehlenden Kommunikation passierten so auf Wieslocher Seite einige unnötige Fehler. Es stand 19:19 und alle Auswechselspieler und Zuschauer feuerten wie wild die eigene Mannschaft an. Der Ehrgeiz, den 1. Platz zu erzielen war von beiden Seiten da. Hochkonzentriert spielten beide Teams und machten konstant ihre Punkte bis zum 25:24 für die VSG. Die Wieslocher Annahme des Matchballs geriet ein wenig zu lang und wurde erfolgreich geblockt, so dass die VSG Spielerinnen bereits zum Jubeln und Singen begannen, wobei die Schiedsrichterin den letzten Punkt noch nicht final entschieden hatte. Nach einer Absprache mit ihrer zweiten Schiedsrichterin entschied die verantwortliche Schiedsrichterin, dass die Ettlinger Blockspielerin im Netz war und es ein Punkt für Wiesloch zum 25:25 gab. Damit waren wieder alle Chancen für die Wieslocher Mädels offen, doch die gegnerischen Spielerinnen hatten am Ende das Glück auf ihrer Seite und machten die beiden notwendigen Punkte zum 27:25 Satz- und Spielgewinn. Die Wieslocher Mädels waren sehr enttäuscht doch Trainerin Viktoria Sweet sagte: „Ich bin stolz auf jeden einzelnen von euch und bin fasziniert wie ihr gekämpft haben“.
Auch Co-Trainer Marin Rattinger betonte, wie beeindruckt er von der Leistung des Teams war, trotz der knappen Niederlage.



