Am Samstag, den 24.09.22 fand das Auftaktspiel im Volleyball für die erste Damenmannschaft der TSG Wiesloch in der Oberliga statt. Aufgrund einer schwierigen Saisonvorbereitung und großen Personalproblemen auf der Mittelblockerposition machte sich die Mannschaft nicht allzu viele Hoffnungen auf einen Sieg. Zum Glück konnte die erst dreizehnjährige Carla Flachs aus der zweiten Mannschaft auf der Mitte aushelfen. Vor heimischem Publikum in der Helmut-Will-Halle gelang trotz der Umstände gegen die Gäste vom USC Konstanz II ein Start nach Maß. Rojda Palantöken demonstrierte mit ihren Sprungaufgaben, dass die Mannschaft um Trainer Stefan Koch durchaus kämpferisch eingestellt war. Schnell setzten sich die Wieslocherinnen ab, so dass die Gegnerinnen beim Spielstand von 3:8 ihre erste Auszeit nutzen mussten. Unbeeindruckt spielte die TSG weiter und konnte den Vorsprung mit einer soliden Leistung immer weiter ausbauen. Plötzlich beim Spielstand von 22:13 kam es zu einem großen Schockmoment für die Heimmannschaft. Diagonalspielerin Vanessa Rothardt knickte bei einer Blockaktion mit dem Knöchel um und blieb verletzt am Boden liegen. Erst nach einer mehrminütigen Pause, in der die Verletzung der Geschädigten versorgt wurde, konnte mit Sibylle Heil als Ersatz weitergespielt und der Satz mit 25:15 beendet werden. Nun hieß es, weiter fokussiert zu bleiben, um den Lauf nicht zu gefährden. Der USC Konstanz hatte nach wie vor Probleme, Druck aufzubauen. Immer wieder entschied sich die Wieslocher Annahmeformation richtig, ließ den Ball an sich vorbei ins Aus segeln und nahm so die Geschenke der Gäste vom Bodensee dankend an. Ungefährdet konnte so auch der zweite Satz mit 25:17 gewonnen werden und langsam kam so etwas wie Freude über dieses gute Zwischenergebnis auf. Der dritte Satz gestaltete sich etwas mühsamer. Trotz guter Annahme und Abwehr fiel es nun schwerer, den Angriff mit einem Punkt zu belohnen. Bis zum Spielstand von 13:13 hielt die Konstanzer Mannschaft sehr gut mit. Dann jedoch in der Endphase setzte sich das Wieslocher Team mit scharfen Aufschlägen ihrer jüngsten Spielerin ab und entschieden den Satz und damit das Spiel mit 25:16 für sich. Die Wieslocherinnen freuten sich zwar sehr über das Ergebnis, dennoch war die Stimmung aufgrund der vermutlich langwierigen Verletzung ihrer Diagonalspielerin getrübt.