Die Damen der Wieslocher Volleyballmannschaft trafen am Samstag in der Helmut-Will-Halle mit dem Heidelberger TV auf den örtlich am nahesten gelegenen Gegner der Oberliga. Trainer Stefan Koch wies im Vorfeld des Spieles sein Team an, in das Aufwärmprogramm kurze Sprints einzubauen, um noch agiler und wacher in das Spiel zu starten. Soweit der Plan. In der Anfangsphase agierten die Wieslocher Volleyballerinnen sehr nervös. Schnell zog der Heidelberger TV punktemäßig auf und davon. An einen Sieg mochte nach dem ersten verlorenen Satz mit 15:25 kaum noch jemand glauben. Nichtsdestotrotz versuchte Trainer Stefan Koch mit neuer Konstellation frischen Schwung in das Wieslocher Spiel zu bringen. Und tatsächlich legten die Spielerinnen der Heimmannschaft nun richtig los. Tolle Abwehraktionen und ein variabler Angriff ließen den Heidelbergerinnen wenig Raum für Punkte. Mit 25:17 für Wiesloch endete der zweite Satz ganz nach Geschmack der TSG Wiesloch. Im dritten Satz gelang erneut ein Start nach Maß. Mittelblockerin Dragana Radunovic glänzte immer wieder mit tollen Blockaktionen. Mit dem Aufschlag konnten auch immer wieder direkte Punkte eingefahren werden. Gegen Ende des Satzes brach die Leistung dann allerdings plötzlich ein. Während die Heidelberger Angreiferinnen Punkte mit langen Lobs einfuhren, stimmte die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff in der Wieslocher Mannschaft nicht mehr. Umso glücklicher war man dann, dass der Satz mit 25:19 trotzdem nach Hause geholt werden konnte. Im letzten Satz gelang ein konstant gutes Spiel, das den Wieslocherinnen den Sieg mit 25:18 Punkten sicherte. Das Ziel des Trainers, den Lokalrivalen zu bezwingen, war mit einem 3:1 zur Zufriedenstellung aller Beteiligten erreicht und die Mannschaft hatte allen Grund, sich über den erkämpften Sieg zu freuen.