Gelungene Saisonvorbereitung der Wieslocher Herren
(Saison 16/17, H1, 1.10.2016)
„Am 18.09. konnten unsere Herren ihren ersten kleinen Erfolg zu Beginn der anstehenden Saison verbuchen: Beim Vorbereitungsturnier des TV Flehingen konnten sie den 2. Platz unter den 13 teilnehmenden Mannschaften aus den Landes- und Bezirksligen einstreichen. Im Finale gegen den Heidelberger TV III, das mit zwei Gewinnsätzen bestritten wurde, unterlagen sie im ersten Satz nur knapp mit 21:25. Im zweiten Satz machte sich der lange Tag und die Tatsache, dass sie „“nur““ mit 8 Spielern angereist waren, bemerkbar und der HTV konnte den Siegerpokal mit nach Hause nehmen.Am 24.09. waren unsere Herren zu Ende des Turniers ebenfalls sichtlich erschöpft. Allerdings hatte sich die Anstrengung gelohnt: Im Finale wurden die Jungs der TSG Rohrbach II geschlagen werden. Trainer Martin Rattinger lud seine Sieger im Anschluß zum Essen beim örtlichen Italiener ein und ein Teil feierte mit den ersten Damen auf dem Heidelberger Herbst das Ergebnis.“
Doppelpunkt für die Tabelle
(Saison 16/17, D1, 15.10.2016)
Am 15.10. trafen die Damen 1 der TSG Wiesloch bei ihrem ersten Auswärtsspiel auf die Damen des SV Karlsruhe-Beiertheim 2. Hochmotiviert und dieses Mal vollzählig mit zwölf Spielerinnen gab es für die Wieslocherinnen nur ein Ziel: Gewinnen! Leider mussten sie bei diesem Spiel auf ihrem Trainer Lukas Dorer verzichten, dafür begleitete sie aber Abteilungsleiter und Trainer der Herren Martin Rattinger. Der erste Satz knüpfte zunächst an die Leistung der letzten Woche an. Die Damen waren sichtlich nervös und zögerlich, was dazu führte, dass sie ihre Leistung nicht voll abrufen konnten. Es konnte im Aufschlag und Angriff kein Druck aufgebaut werden und trotz des großen kämpferischen Einsatzes des Teams musste der erste Satz mit 20:25 abgegeben werden. Nun war klar, dass gehandelt werden musste. In der kurzen Pause zwischen den Sätzen gab Martin Rattinger seinen Spielerinnen noch einige hilfreiche Tipps, vor allem aber machte er ihnen Mut. Die Wieslocherinnen waren nun sichtlich ehrgeiziger. Vor allem Caroline Odenwald trieb die Gegner mit ihren druckvollen Aufschlägen in die Enge. Durch die Verringerung der Eigenfehler und einer sehr starken Abwehrleistung, aber vor allem aufgrund des Teamgeistes und Kampfeswillen, konnte der zweite Satz mit 25:17 für sich entschieden werden. Nun war der Ausgleich geschafft, jetzt galt es, die Führung zu übernehmen. In den dritten Satz starteten die Damen sehr stark. Harte Aufschläge von Caroline Odenwald, Franziska Wiederkehr und Vanessa Rühl setzten die Gegner außer Gefecht, auch Abwehr und Angriff brachten Punkte ein. Doch auch die Damen aus Beiertheim gaben nicht auf. Schließlich wurde die Annahme den Wieslocherinnen zum Verhängnis. Auch Wechselversuche mit Carolin Eschenfelder als zweite Libera und Lisa Gutfleisch aus Annahmespielerin hatten leider keinen Erfolg. Daher ging der dritte Satz knapp mit 22:25 an die Gegnerinnen aus Karlsruhe. Nun stand es 2:1, alles oder nichts. Im vierten Satz wurde die Mannschaft teilweise neu besetzt: Pia Schmidt ging als neue Diagonalangreiferin an den Start, und zeigte mit einer sehr starken Abwehr- und Angriffsleistung ihr Potential. Dem stand Dagmar Knaus als neue Außenangreiferin nichts nach und brachte mit einer großartigen Aufschlagserie die Gegnerinnen wieder zum Verzweifeln. Auch Carolin Eschenfelder ging den halben Satz für Sophia Rother als Libera an den Start. Der Siegesgeist war geweckt. Gepusht von der lautstarken Unterstützung der Spielerinnen am Spielfeldrand konnte der vierte Satz, die Eintrittskarte in den Tie-Break und damit zum Sieg, klar und deutlich mit 25:16 für Wiesloch entschieden werden. Nun ging es um alles. Die Damen konnten auf den Rat von Trainer Martin Rattinger auf ihrer Sieges-Spielfeldseite, mit der sie den zweiten und vierten Satz gewinnen konnten, starten. Sichtlich eingeschüchtert, konnte vor allem Vanessa Rühl mit druckvollen Sprungaufschlägen den Gegnern jegliche Chance auf einen Punkt nehmen. Mit einer Führung von 8:3 konnte die Spielfeldseite gewechselt werden. Den Satz ließen sich die Wieslocherinnen nicht mehr nehmen, und konnten sodann mit 15:9 das Spiel für sich entscheiden. Ein besonderer Dank gilt Martin Rattinger, der sich die Zeit genommen hat, die Damen zu ihrem Spiel zu begleiten, und ihnen mit viel Geduld, guten Tipps und Siegeswillen zur Seite stand. Auch geschickte Auszeiten und Wechsel haben dazu beigetragen, dass das Spiel gewonnen werden konnte. Das nächste Spiel wird am 22.10. in der Helmut-Will Halle in Wiesloch stattfinden, Spielbeginn 19.30. Die Wieslocher Damen freuen sich über eine zahlreiche Unterstützung, um die nächsten Punkte einzufahren.
Damen III siegreich im ersten Spiel
(Saison 16/17, D3, 2.10.2016)
Hochmotiviert starteten die Mädels zu Gast in Eppingen in die neue Saison. Im ersten Satz lieferten die erfahreneren Spielerinnen, die bereits allesamt im Vorjahr zusammen gespielt hatten, eine gelungene Leistung: Zu keinem Zeitpunkt wurde es wirklich knapp und das Ergebnis von 17:25 war deutlich genug.Dies ließ den Trainern Caro und Johannes die Möglichkeit, die neuen Spielerinnen im Team in das Geschehen zu integrieren. Nochmals beflügelt steigerten die Mädels das Ergebnis um einige Punkte und siegten 11:25.Der 3. Satz schien nur noch Formsache. Doch die Eppinger konnten zunächst durch einige gute Aufschläge kurzzeitig die Führrung übernehmen. Unsere Damen setzten allerdings konsequent durch, was zuvor an Annahmetaktik besprochen wurde und konnten so das Ruder zügig wieder herum reißen und den Satz mit 19:25 und damit einen glatten 0:3-Sieg mit nach Hause nehmen.Ein tolles Ergebnis und Spielanteile für alle mitgereisten Spielerinnen, was kann sich das Team inklusive der Trainer mehr wünschen?
Erneute Heimniederlage für die OL-Damen
(Saison 16/17, D1, 22.10.2016)
Am Wochenende begrüßten die Volleyball-Damen ihre Konkurrenten aus Bohlingen in der eigener Hellmut-Will-Halle. Nachdem der Saisonauftakt in der heimischen Halle nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte, waren die TSGlerinnen hoch motiviert, das Blatt an diesem Abend zu wenden. Doch schon im ersten Spielabschnitt machte Bohlingen deutlich, dass auch sie nicht den weiten Weg auf sich genommen hatten, um das Spiel kampflos abzugeben. Obwohl sich die Bohlinger Damen mit einer starken Abwehr und einer guten Blockleistung einen hauchdünnen Vorsprung erarbeiten konnten, schafften sie es nicht, sich abzusetzen. Nach dem etwas holprigen Start schafften es die Damen der TSG gegen Mitte des Satzes immer öfter, gegen den Bohlinger Block zu punkten und durch gut platzierte Angriffe auch immer wieder den Druck auf den Gegner zu erhöhen. Am Ende reichte es allerdings nicht, um den Satz für die TSG zu entscheiden. Somit wurde der hart umkämpfte erste Spielabschnitt knapp mit 23:25 verloren. Doch ganz im Sinne der Wieslocher Mentalität ließen sich die Mädels davon nicht entmutigen, doch auch der zweite Satz startete nicht optimal. Nach wie vor hatten sie Probleme sich auf den Gegner einzustellen und schnell liefen sie einem 6-Punkte Rückstand hinter her. Doch anders als im vorangegangenen Satz gelang es diesmal, sich in das Spiel zurück zu kämpfen. Unterstützt durch eine starke Aufschlagserie von Neuzugang Nikola Isenhardt fanden die TSG Mädels wieder ins Spiel. Mit jedem Punkt wurden die Spielerinnen selbstsicherer und immer öfter gelang es den Wieslocherinnen zu punkten. Mit diesem Aufschwung schafften es die TSG Damen, sich einen klaren Vorsprung zu erarbeiten. Zwar versuchten die Bohlinger Gäste den Ausgang des Satzes noch einmal zu drehen, doch dieses Mal ließen es sich die Wieslocherinnen nicht mehr nehmen und schlossen den Satz mit 25:21. Auch der dritte Spielabschnitt startete ausgeglichen. Bis zu einem Spielstand von 9:11 konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, doch dann gerieten die TSG Mädels durch druckvolle Angaben der Gegner und Schwächen in der eigenen Annahme deutlich in Rückstand. Leider gelang es nicht wieder, sich zu fangen und so ging der dritte Satz mit 16:25 an Bohlingen. Im vierten Satz ging es somit um alles. Wie auch in den drei Sätzen zuvor, lagen die Wieslocher Mädels knapp hinten. Immer wieder kämpften sie sich jedoch heran, leider reichte es nicht ganz, um sich eine eigene Führung zu erspielen. Beim Spielstand von 10:11 gelang es den Wieslocherinnen dann jedoch, mit einer 4-Punkte-Serie zum ersten Mal in Führung zu gehen. Durch ein konstantes Spiel, druckvollen Angaben, sowie gut platzierte Angriffen, vor allem über die Außenpositionen, konnten die Wieslocher Damen bis zum Spielstand von 20:16 ihren Vorteil nutzen und die Führung erhalten. Bohling fing sich jedoch wieder und startete erneut den Angriff, diesen Satz und den Tagessieg zu holen. Mit starken Angriffen ihrer Außenangreiferin und einigen gut platzierten kurzen Bällen holten sich die Gäste die Führung zurück. Am Ende dieser Partie mussten sich die TSG Damen trotz ihres großen Kampfgeistes leider mit 22:25 und 1:3 geschlagen geben. Die kommenden zwei Wochen bis zu ihrem nächsten Spieltag, werden die Wieslocherinnen nun ausgiebig nutzen, um sich auf ihren Gegner vorzubereiten. Am 05.11.2016 werden die TSG Mädels in der heimischen Helmut-Will-Halle auf den altbekannten USC Freiburg treffen. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Wieslocher Damen alles geben werden, um ihr Punktekonto zu füllen und ihre Heimspielquote zu ihren Gunsten zu verbessern.
Erfolgreiche U13 Mädchen
(Saison 16/17, U13w, 23.10.2016)
Zum zweiten Landesliga-Spieltag reiste die VCO-Verbands-Mannschaft mit vier Wieslocher Mädels nach Bretten, so dass diesmal ein Wieslocher Gefühl entstand, da die Betreuung auch noch Abteilungsleiter Martin Rattinger übernahm. Mia, Halina und Lotta zeigten mit Mannschaftskapitän Lena sehr gute Leistungen, auch wenn sie teilweise noch nicht so lange mit dabei sind. Lena übernahm als erfahrenste Spielerin die Führung der Mannschaft und unterstützte dabei sehr gut ihre Mitspielerinnen. Mit ihren sehr starken Aufschlägen, viele auch bereits im Sprung, erzielte sie sehr viele direkte Punkte und führte damit die Mannschaft zu mehreren Siegen. Mia und Halina schlossen sich der sehr guten Leistung an und trugen ebenfalls zum starken Spiel bei. Überzeugend war vor allem, dass immer die Lösung über den normalen Aufbau (3mal spielen) gesucht wurde und so die Angreifer auch Punkte erzielen konnten. Mia versuchte wenn möglich den Angriffsschlag zu verwenden und konnte somit viel Druck ausüben. Halina war kein Ball zu schwierig und so rettete sie einige Bälle in der Abwehr, die sie dann oft auch selber im Angriff in einen Punkt verwandeln konnte. Lotta, zwei Jahre jünger als die anderen, merkte man dies noch ein wenig an, doch auch sie zeigte das, was sie bisher schon gelernt hatte und konnte mit einigen guten Annahmen und Zuspielen zum Erfolg beitragen. Dass nicht alle Spiele gewonnen wurden, lag mehr an der taktischen Ausrichtung, bei der mehr auf die Spielpraxis und einzelne Elemente Wert gelegt wird, als rein nur auf das Siegen. Mit der gezeigten Leistung können alle sehr zufrieden sein und darauf aufbauen.
Volleyball schauen und Gutes tun!
(Saison 16/17, H1, 3.10.2016)
„Die Volleyballsaison 2016/17 steht in den Startlöchern und wir Herren der TSG Wiesloch haben uns für unsere Heimspiele etwas Besonderes einfallen lassen: Seit geraumer Zeit begrüßen wir vor allen Spielen die Anwesenden und insbesondere das Publikum mit dem Schlachtruf der Deutschen Brauer: „“Bier bewusst genießen!““ Darüber hinaus testen unsere selbsternannten Braugutfeinschmecker in regelmäßigen Abständen Biere aus aller Herren Länder und sämtlichen deutschen Regionen vorwiegend eher kleinerer Brauereien mit sehr begrenzten Abfüllmengen und sammeln die daraus resultierenden Bewertungen, um die Besten für zukünftige Feierlichkeiten im Voraus zu kennen. Daran möchten wir die Zuschauer und Gastmannschaften in diesem Jahr teilhaben lassen: Wir werden an jedem Heimspieltag während der Spiele und danach zwei Biersorten zur Verköstigung anbieten, die anschließend vom Genießer auf bereitgestellten Stimmkarten bewertet werden können. Das Ergebnis der Bewertung veröffentlichen wir in den jeweiligen Spielberichten. Da es um bewussten Genuß geht, stehen jedem Teilnehmer maximal zwei Flaschen zur Verfügung und das Ganze funktioniert natürlich nur so lange der Vorrat reicht. Den Erlös aus dieser Aktion spenden wir am Ende der Saison an den Verein „“Praxis ohne Grenzen““. Ziel dieses Projektes ist es, nicht- oder nicht ausreichend versicherte mittellose Kranke ohne Diskriminierung kostenlos medizinisch zu versorgen und ihnen den Weg in eine Krankenversicherung zu weisen. (weitere Informationen findet man unter: www.praxisohnegrenzen.de und www.gesundheit-ein-menschenrecht.de) Wir hoffen darauf, zahlreiche Volleyball-Interessierte und Freunde des kühlen Hopfensmoothies bei unseren Heimspielen begrüßen zu dürfen. Die Herren der TSG Wiesloch “
Wieslocher U-16 Mädels auf 1. Platz
(Saison 16/17, U16w, 3.10.2016)
Der Wieslocher Nachwuchs ist erfolgreich in die neue Jugendsaison gestartet. Angeführt von Juliane, Meike und Isabell, die bereits in den 1. und 2. Damen der TSG zum Einsatz kommen, sowie bestückt mit zahlreichen Spielerinnen des NVV-Kaders, konnte die neu formierte Mannschaft im ersten Jugendturnier der Verbandsliga einen ungefährdeten 1. Platz erringen. Im ersten Spiel ging es gegen den später drittplatzierten SSV MA-Vogelstang. Bereits im ersten Satz konnten die Mädchen ihre Klasse unter Beweis stellen, mit starken Aufschlägen und guter Feldverteidigung wurden die Mannheimerinnen unter Druck gesetzt und der Satz klar mit 25:9 gewonnen. Im zweiten Satz zeigte dann der Gegner sein Können, die Angriffe wurden stärker und die Spielerinnen wirkten wacher und spritziger. Aber auch hier konnte man sich stets einen sicheren Vorsprung herausspielen, sodass der Satz mit 25:19 gewonnen werden konnte. Im zweiten Spiel gegen den TV Brötzingen ging es dann um den Einzug ins Finale. Trainer Lena Puente und Martin Rattinger gaben in der Spielpause noch einmal wichtige Tipps und die Wieslocherinnen wussten diese umzusetzen. Der erste Satz konnte klar mit 25-16 für sich verbucht werden. Im zweiten Satz zeigte sich dann die individuelle Klasse der Wieslocherinnen, die mit gezielten Aufschlägen ihre Gegner permanent unter Druck hielten und den Satz verdient mit 25:7 für sich entschieden. Im abschließenden Finale ging es dann gegen Volleyballhochburg TV Bühl, die zuvor in der Gruppenphase nichts hatten anbrennen lassen. Nach einem kurzen Abtasten bis zum Stand von 10:10 konnten die Wieslocherinnen dann aber den Schalter umlegen und Satz 1 mit 25:16 gewinnen. Im zweiten Satz wollte man dann den Turniersieg perfekt machen und mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte nach einem langen Tag. Mit einer konzentrierten und technisch ansprechenden Leistung wurde auch hier den Bühlerinnen keine Chance gelassen und die Tabellenführung in der Verbandsliga mit einem starken 25:17 gewonnen. Es spielten: Jana Bachmann, Maret Biber, Sophia Bieber, Lilja El-Berins, Amelie Kraut, Isabell Miersch, Juliane Roßmanith, Kristina Sinicyna, Ronja Weckesser, Meike Zimmermann.
Ohne Punkte in die Saison gestartet
(Saison 16/17, D1, 8.10.2016)
Zum ersten Spiel der neuen Oberliga Saison 16/17 durften die Damen 1 der TSG Wiesloch in heimischen Reihen den Aufsteiger der VSG Mannheim DJK/MVC begrüßen. Nachdem die Vorbereitungsspiele mit dem neuen Trainer Lukas Dorer sehr erfolgreich verliefen, hofften die Wieslocherinnen mit einem Sieg in die Saison zu starten. Leider musste das Team direkt im ersten Spiel auf drei Spielerinnen verzichten, aber freute sich das Annika Leist als „Joker“ zur Unterstützung mit dabei war. Los ging das Spiel und alle waren sichtlich nervös, dennoch starteten die Damen gut. Bis zu einem Spielstand von 14:15 war der erste Satz ausgeglichen, dann schlichen sich einige Eigenfehler ein. Die Aufschläge blieben im Netz hängen und es wurde im Angriff kein Druck mehr aufgebaut. Somit wurde der erste Satz mit 19:25 abgeben. Keiner lies den Kopf hängen, schließlich war das ja der erste Satz der neuen Saison mit einer neuen Mannschaft. Positiv wurde in den zweiten Satz gestartet und alle in der Helmut-Will Halle merkten den Willen der Wieslocherinnen. Es wurde um jeden Ball kämpften, vor allem Libera Sophia Rother gab keinen Ball kampflos auf. Leider wackelte am Ende des Satzes die Annahme und Zuspielerin Nikola Isenhardt konnte ihre sehr erfolgreichen Mittelangreiferinnen, Franziska Wiederkehr und Vanessa Rühl nicht mehr einsetzten und so wurde der zweite Satz mit 22:25 abgegeben. Nach der kämpferischen Leistung im zweiten Satz war die Luft raus, die Kräfte waren ausgeraubt und die Damen hatten nicht mehr viel den weiterhin gut spielenden Mannheimern entgegenzusetzten. Somit gingen die ersten drei Punkte nach Mannheim, aber der Wieslocher Trainer ist zuversichtlich: „Ich weiß was meine Mannschaft kann, das habe ich selber gesehen und müssen es nur noch in einem Punktspiel abrufen.“ Positive hervor zu heben sind unsere Youngstars Franziska Stadler und Vanessa Rühl die stark in ihre zweite Oberligasaison gestartet sind und einen riesen Sprung zum letzten Jahr gemacht haben. Die Wieslocher Damen sind hochmotiviert und freuen sich auf ihr zweites Spiel am kommenden Samstag (15.10) gegen den SVK Beiertheim. Spielbeginn ist um 16:30 in der Wildpark Halle in Karlsruhe und die Wieslocherinnen freuen sich auf zahlreiche Unterstützung.
Niederlage am ersten Heimspieltag
(Saison 16/17, D2, 8.10.2016)
Der erste Verbandsliga-Spieltag der Damen 2, die sich wieder neu zusammengestellt haben, begann wie befürchtet ziemlich schwer, an wenn man den Heimvorteil auf seiner Seite hatte. Den Ausfall einiger erfahrener Spielerinnen aufgrund glücklicher Umstände konnte Trainer Stefan Koch zwar zahlenmäßig mit der Integration einiger junger NVV Kader-Spielerinnen (Juliane Roßmanith, Meike Zimmermann, Isabell Miersch) auffangen, doch wenn es um die Erfahrung ging, stehen die Mädels noch am Anfang ihrer hoffentlich großen Volleyball-Karriere. Auch wenn mit Julia Stadler und Jana Stainov noch zwei erfahrenere Spielerinnen mit dabei waren, so konnte sich die Mannschaft doch nie richtig kennen lernen und auch nicht einspielen. Als auch noch einige angeschlagenen zum Spieltag kamen, schwante Trainer Stefan Koch nichts Gutes und er sollte leider Recht behalten. In beiden Spielen ging es also erst einmal, sich kennen zu lernen und die Laufwege aufeinander abzustimmen. Reichte im ersten Spiel gegen Ladenburg SV noch die Kraft, um ein wenig dagegen zu halten, so war im zweiten Spiel gegen den ASC MA-Feudenheim der Akku leer. Dies machte sich vor allem bei den Aufschlägen bemerkbar, die nun immer mehr verschlagen wurde. Sicherlich hatten es sich alle ein wenig anders vorgestellt, doch die beiden 0:3 Niederlagen sind noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mannschaft, da sind sich alle einig, wird stärker in das nächste Spiel zurückkommen.
Damen III: Wechselhafter Heimspieltag
(Saison 16/17, D3, 8.10.2016)
Am Samstag fand für unsere 3. Damen der erste Heimspieltag in der Helmut-Will-Halle statt.Im ersten Spiel galt es den SV Sinsheim 5 zu schlagen. Eine tolle Angabenquote sowie konzentrierter Spielaufbau und beständige Blockarbeit führten zu einem 3:0 Kantersieg mit mehr als deutlichen Satzverhältnissen gegen die noch sehr jungen Sinsheimerinnen, die in der Liga erste Spielerfahrung sammeln.Mit dem VC Waldangelloch stand im zweiten Spiel erstmals ein Gegner auf dem Feld, der unseren Mädels deutlich die Stirn bieten konnte. Zwar konnten die Damen im ersten und dritten Satz (20:25 und 22:25) zeigen, dass das Potential da ist, um die Meisterschaft mitzukämpfen, aber ein völlig aus dem Ruder gelaufener zweiter Satz (4:25) machte auch deutlich, woran noch gearbeitet werden muss.Doch auch solche Erfahrungen bringen das Team weiter und bis zum 05.11., an dem das Team zu Gast in Walldorf spielt, besteht genug Zeit, die Lücken im Spielgeschehen zu beseitigen.
Herren: Wackelsieg beim HTV
(Saison 16/17, H1, 8.10.2016)
Die 4. Mannschaft der Spielgemeinschaft HTV/USC Heidelberg war am Samstag unser erster Gegner in der neuen Saison der Landesliga.Nachdem wir in den Vorbereitungsturnieren sehr gute Ergebnisse erzielt hatten, war das Ziel für den Auftakt klar: ein Sieg musste her.Doch wer unser Team kennt, der weiß, dass wir häufig etwas länger brauchen, als nötig wäre, um in die Gänge zu kommen. Es gelang uns zwar sehr früh im ersten Satz die Führung zu übernehmen, doch die Heidelberger blieben bis zur Satzmitte konstant hinten dran. Eine Auszeit im richtigen Moment beim Spielstand von 16:15 brachte dann den richtigen Wind und der Gegner konnte bis Satzende nur noch zwei Punkte erzielen. Leider konnten wir dieses Oberwasser nicht mit in den zweiten Satz nehmen. Die Eigenfehlerquote nahm sprunghaft zu und auf der anderen Seite des Feldes konnte nunmehr Stabilität gewonnen werden. Auch Versuche unseres Trainers, durch Spielerwechsel positiv in das Geschehen einzugreifen, brachten leider keinen Erfolg, sodass der zweite Satz viel zu deutlich mit 13:25 an die Heidelberger ging.Erst im dritten Satz zeigten wir das Können, was uns in der Saisonvorbereitung so erfolgreich machte. Möglicherweise half auch das Eintreffen von einigen Fans und Teammaskottchen Caro unseren Herren zu mehr Elan. Jedenfalls konnte der dritte Satz klipp und klar mit 14:25 zu unseren Gunsten entschieden werden.Der vierte Satz begann und nach kurzem Geplänkel konnte uns Außenangreifer Andreas Dahl mit einer tollen Aufschlagserie in Führung bringen. Alles sah also nach einem deutlichen Sieg aus, bis der Gegner im richtigen Moment die Handbremse zog und das Ruder zur Satzmitte sogar kurzzeitig herum riss. Unser Spiel erschien zwischenzeitlich sehr ratlos und unaufmerksam, doch im richtigen Moment fasste unter anderem auf Außen Felix Goldschmidt noch einmal Mut und konnte mit kraftvollen Angriffen deutlich machen, was wir in diesem Jahr zu erreichen hoffen.Ein 3:1-Sieg, getreu dem Motto: Lieber hässlich siegen, statt schön verlieren.Weiter geht es nächsten Samstag im Bezirkspokal in der IGH-Halle in Heidelberg.
Kein Sieg und dennoch ein Erfolg
(Saison 16/17, H1, 13.11.2016)
Da war er endlich. Der erste Heimspieltag der Saison. Wochenlang bereiteten sich die Herren darauf vor, an diesem Sonntag gegen die VSG Mannheim II und die TSG Rohrbach e.V. II anzutreten. Trotz verletzter Spieler wollte man gegen Platz 1 (Rohrbach) und Platz 3 (VSG) der Liga ein gutes Bild abgeben. Streckenweise gelang das auch. Im ersten Spiel gegen Mannheim waren die Wieslocher Herren stets nah dran am ersehnten Satzsieg. Trotz zeitweise hoher Führung des Gegners, gaben sie nie auf und kämpften sich immer wieder bis auf wenige Punkte heran. Letzten Endes musste man sich dennoch 0:3 (19:25, 20:25, 19:25) geschlagen geben.An jedem Schräubchen etwas drehen und in der Durchführung konsequenter werden, so ungefähr lautete der Vorsatz für das zweite Spiel des Tages gegen Tabellenführer Rohrbach. Die Umsetzung dieser Gedanken scheiterte im 1. Satz jedoch kläglich. Mit 17:25 schlugen die Rohrbacher die Heimmannschaft und der Spieltag schien schon gelaufen. Doch dann zeigten die Wieslocher endlich einmal, was in ihnen steckt. Beflügelt von einem guten Lauf und dem mittlerweile stark gewachsenen und lärmenden Publikum gewann man den zweiten Satz deutlich mit 25:13. Die Heidelberger ließen sich nicht allzu lange irritieren, fingen sich und im dritten Satz begegneten sich beide Teams erneut auf Augenhöhe. Es ging Schlag auf Schlag, doch letzten Endes hatte die Gastmannschaft wieder den längeren Atem und gewann 23:25. Die Wieslocher konnten zu keinem Zeitpunkt mehr an die Leistung aus dem zweiten Satz anknüpfen. Das letzte Quäntchen Durchsetzungsvermögen fehlte leider stets. Und so ging auch der letzte Satz mit 20:25 und damit das Spiel 1:3 an die TSG Rohrbach.Nach einem punktelosen Heimspieltag bleibt die Frage nach dem Eingangs erwähnten Erfolg. Zum Einen wäre hier die Bierwertung zu nennen: Das Dortmunder Wicküler erreichte eine durchschnittliche Bewertung von 9,25 und das Flensburger Winterbock 9,33. Doch der eigentliche Triumph des Tages lag im Ergebnis der Spendenaktion. Dank der zahlreichen Zuschauer, Spielern in Geberlaune und letztendlich einer Verdoppelung des Betrages durch Kapitän Nis Boy Naeve kann das Team dem Verein Praxis ohne Grenzen im Laufe der Woche einen Gesamtbetrag von 214,58 € überweisen und feiert damit einen gelungenen Einstand. Die Herren der TSG Wiesloch freuen sich bereits auf die Auswahl von zwei neuen Biersorten und das nächste Spendenziel.
Kein Siege und dennoch ein Erfolg
(Saison 16/17, H1, 13.11.2016)
Da war er endlich. Der erste Heimspieltag der Saison. Wochenlang bereiteten sich die Herren darauf vor, an diesem Sonntag gegen die VSG Mannheim II und die TSG Rohrbach e.V. II anzutreten. Trotz verletzter Spieler wollte man gegen Platz 1 (Rohrbach) und Platz 3 (VSG) der Liga ein gutes Bild abgeben. Streckenweise gelang das auch. Im ersten Spiel gegen Mannheim waren die Wieslocher Herren stets nah dran am ersehnten Satzsieg. Trotz zeitweise hoher Führung des Gegners, gaben sie nie auf und kämpften sich immer wieder bis auf wenige Punkte heran. Letzten Endes musste man sich dennoch 0:3 (19:25, 20:25, 19:25) geschlagen geben.An jedem Schräubchen etwas drehen und in der Durchführung konsequenter werden, so ungefähr lautete der Vorsatz für das zweite Spiel des Tages gegen Tabellenführer Rohrbach. Die Umsetzung dieser Gedanken scheiterte im 1. Satz jedoch kläglich. Mit 17:25 schlugen die Rohrbacher die Heimmannschaft und der Spieltag schien schon gelaufen. Doch dann zeigten die Wieslocher endlich einmal, was in ihnen steckt. Beflügelt von einem guten Lauf und dem mittlerweile stark gewachsenen und lärmenden Publikum gewann man den zweiten Satz deutlich mit 25:13. Die Heidelberger ließen sich nicht allzu lange irritieren, fingen sich und im dritten Satz begegneten sich beide Teams erneut auf Augenhöhe. Es ging Schlag auf Schlag, doch letzten Endes hatte die Gastmannschaft wieder den längeren Atem und gewann 23:25. Die Wieslocher konnten zu keinem Zeitpunkt mehr an die Leistung aus dem zweiten Satz anknüpfen. Das letzte Quäntchen Durchsetzungsvermögen fehlte leider stets. Und so ging auch der letzte Satz mit 20:25 und damit das Spiel 1:3 an die TSG Rohrbach.Nach einem punktelosen Heimspieltag bleibt die Frage nach dem Eingangs erwähnten Erfolg. Zum Einen wäre hier die Bierwertung zu nennen: Das Dortmunder Wicküler erreichte eine durchschnittliche Bewertung von 9,25 und das Flensburger Winterbock 9,33. Doch der eigentliche Triumph des Tages lag im Ergebnis der Spendenaktion. Dank der zahlreichen Zuschauer, Spielern in Geberlaune und letztendlich einer Verdoppelung des Betrages durch Kapitän Nis Boy Naeve kann das Team dem Verein Praxis ohne Grenzen im Laufe der Woche einen Gesamtbetrag von 214,58 € überweisen und feiert damit einen gelungenen Einstand. Die Herren der TSG Wiesloch freuen sich bereits auf die Auswahl von zwei neuen Biersorten und das nächste Spendenziel.
3:2-Sieg-Tradition fortgesetzt
(Saison 16/17, D1, 15.11.2016)
Auch letzten Samstag schaffte es die Wieslocher Damenmannschaft zu Gast in Karlsruhe erst nach fünf Sätzen den SSC Karlsruhe endgültig zu schlagen.Die Mannschaft startete mit ihrer neuen Libera und ihrer neuen Mitteblockerin in den ersten Satz, den sie trotz anfänglichen Vorsprungs letztendlich knapp an den SSC Karlsruhe abgab.Nun hatte sich das Team eingespielt und konnte ihren starken Angriff und die souveräne Abwehr im zweiten Satz besser unter Beweis stellen. Auch die Karlsruherinnen konnten mit einem starken Angriff über Außen und Diagonal und einer konstanten Abwehr die Wieslocher Damen unter Druck setzen, sodass beide Mannschaften im Laufe des zweiten Satzes mit jeweils ein, zwei Punkten Vorsprung um die Wette spielten. Letztendlich gelang es der Wieslocher Mannschaft jedoch den Satz für sich zu entscheiden.Im dritten Satz ging das Katz und Maus Spiel weiter. Die Wieslocher Mannschaft schaffte es auch hier nicht, sich einen deutlichen Vorsprung zu erarbeiten. Dennoch ging auch dieser Satz schließlich an die TSG Wiesloch.In den vierten Satz startete man mit dem Ziel, sich den Sieg endgültig zu holen und mit drei Punkten nach Hause zu fahren. Mit der Tradition, sich den Sieg erst im fünften Satz zu holen, sollte endgültig gebrochen werden! Leider blieb der Mannschaft dieser Wunsch verwehrt. Sie machte zu viele Eigenfehler und gab dem SSC Karlsruhe dadurch die Möglichkeit einen starken Block und einen starken Angriff aufzubauen. Die entscheidenden langen Ballwechsel konnte der SSC jedoch für sich entscheiden. Trotz der Hoffnung, die Damen der TSG würden sich wieder fangen und es würde doch noch für einen Sieg reichen, musste man im vierten Satz eine Niederlage einstecken.Nun war klar, dass der Sieg wie gewöhnlich nur im fünften Satz zu holen war. Mit neuem Elan und Biss ging die TSG Wiesloch in den letzten Satz. Anfangs konnte sich die Mannschaft noch nicht ganz gegen den SSC durchsetzen, sodass die Jagd um die letzten Punkte weiterging. Letztendlich erlangte die Wieslocher Mannschaft dank einiger Glückstreffer einen Vorsprung und schließlich reichte es auch für den Sieg.Wir bleiben gespannt, ob es den Damen im nächsten Spiel gegen den VSG Kleinsteinbach gelingen wird, mit der Tradition des 3.2- Sieges endlich zu brechen und sich souverän und ihrem Können entsprechend die drei Punkte zu holen.
Hochspannungsspiel an der Bergstraße
(Saison 16/17, H1, 20.11.2016)
Am Samstag waren die Wieslocher Herren erstmals zu Gast bei der SG Hohensachsen in der Nähe von Weinheim. Das Spiel, dass sie dort erwartete, war an Spannung kaum zu überbieten. Bereits im ersten Satz kämpften beide Teams um jeden einzelnen Punkt und ließen sich von leichten Rückständen nicht demotivieren. Das Ergebnis von 24:26 für die TSG unterstreicht, wie knapp es hier bereits zuging.Im zweiten Satz ging es nahtlos so weiter. Ließen sich die Wieslocher zu Beginn noch arg in Bedrängnis bringen, gelang es ihnen schließlich einen hohen Rückstand aufzuholen. Am Satzsieg der SG Hohensachsen mit 25:23 änderte die Aufholjagd jedoch leider nichts.Der dritte Satz war geprägt von einer Dominanz der SG Hohensachsen und ihrer starken Diagonal- und Außenangreifer. Wie im gesamten Spiel konnten sie außerdem mit einem starken Block die Angriffe der Wieslocher Herren zu oft entschärfen und gewannen den Satz mit 25:18.Die TSGler besannen sich aber noch einmal ihrer Ziele und wollten sich nicht geschlagen geben. Im Vierten Satz gelang wieder deutlich mehr und man hatte sich nun endlich halbwegs auf die starken Angriffe der Gegner eingestellt. Der Spielabschnitt ging mit 20:25 auf das Konto von Wiesloch.Im Tie-Break zeigte sich dann, wer an diesem Tag die bessere Mannschaft war. Zwar war auf beiden Seiten im gesamten Spiel ein gleiches Maß an Kampfgeist zu spüren, doch hatte Eine das Quäntchen mehr an guten Ideen, Angriffsvariation und sicherlich auch Glück. Die Seite hieß Hohensachsen. Das Team sicherte sich schließlich verdient mit 15:11 den Sieg und zog dadurch in der Tabelle an den Wieslocher Herren vorbei.
D1: Sieg über den Tabellenzweiten
(Saison 16/17, D1, 21.11.2016)
Am vergangenen Samstag machten sich die Damen der TSG Wiesloch auf den Weg zum Tabellenzweiten VSG Kleinsteinbach. Trainer Lukas Dorer entschied sich zu Beginn des Spieles die „Youngsters“ Isabell Miersch, Franzika Stadler und Vanessa Rühl gemeinsam mit den erfahreren Spielerinnen Lisa Gutfleisch, Franziska Wiederkehr und Caroline Odenwald in die Startaufstellung zu stellen. Alle Spielerinnen zeigten von Anfang an ihr Können, machten ordentlich Druck im Aufschlag und Angriff und erspielten sich so direkt einen großen Vorsprung von sechs Punkten, den sie später noch weiter ausbauten. Die gegnerische Mannschaft hatte dem nichts entgegen zu setzen und so gewannen die Wieslocher Damen den 1. Satz mit 25:14.Der Beginn des zweiten Satzes war noch sehr ausgeglichen und die VSG zeigte mehr Gegenwehr als im vorangegangenen Spielabschnitt. Die Wieslocher Damen kamen mit ihren Angriffen nicht mehr so gut durch und die ein oder andere Annahme war ein direkter Punkt für den Gegner. Auch nach den beiden Wieslocher Auszeiten konnte die Mannschaft der TSG nicht punkten, sodass Trainer Lukas Dorer sich bei einem Punktestand von 12:18 für drei Wechsel entschied. Hierbei bewies er ein glückliches Händchen und die Wieslocherinnen verringerten den Rückstand mit druckvollen Aufschlägen und starken Angriffen zwischenzeitlich auf nur noch einen Punkt. Die Gastgeberinnen wollten ihren Vorsprung nicht kampflos aufgeben und so lagen die TSG Damen mit 21:23 hinten als der Aufschlag auf Wieslocher Seite wechselte. Hier bewiesen sie noch einmal Kampfgeist und Nervenstärke und entschieden den Satz mit 25:23 für sich.Fest entschlossen mit einem 3:0 nach Hause zu fahren ging es in den dritten Satz, der jedoch mit vier Aufschlagfehlern startete, bevor der Gegner aus Kleinsteinbach davon maschieren konnte. Die VSG Damen hatten sich nun vollständig auf die Angriffe der Wieslocherinnen eingestellt, welche nunmehr regelmäßig am Block scheiterten. Auf Wieslocher Seite schien einfach nichts mehr zu klappen. Bei einem Rückstand von 5:16 hatte Trainer Lukas Dorer bereits zwei Auszeiten und vier Wechsel vorgenommen, was jedoch leider zu keinem Umschwung führte. Nach einem letzten Aufbäumen mussten die TSG Damen den Satz mit 12:25 abgeben.Noch etwas geschockt ging es dann in den vierten Satz. Zu Anfang hatte es den Anschein, dieser knüpft direkt an den vorangegangen Satz an, denn auch hier konnten die VSGlerinnen direkt einen Vorsprung von fünf Punkten erzielen. Die Befürchtungen der Wieslocher Damen stiegen, dass auch dieses Spiel wieder ein 5 Satz Spiel werden könnte, hatten sie doch diese Saison schon einige davon. Dies sollte sich zum Glück nicht bestätigen. Sie fingen sich nach Auszeiten und Wechseln erneut und gaben noch einmal Alles, um drei Punkte nach Hause zu holen. Mit langen Ballwechseln und viel Kampfgeist gelang ihnen der Ausgleich bei 23:23. Am Ende wurde es noch einmal richtig spannend, denn beide Mannschaften wollten diesen Satz unbedingt gewinnen. Die Wieslocherinnen konnten den Matchball abwehren und erneut auf 24:24 ausgleichen. Nun bewiesen sie Nervenstärke. Durch einen starken Aufschlag konnten sie einen direkten Punkt erzielen und mit 25:24 in Führung gehen. Die Nerven der Gegner lagen scheinbar blank, da sie ihre letzte Chance das Spiel zu gewinnen ins Netz schmetterten. Die Wieslocher Damen waren überglücklich, mit einem 3:1 Auswärtssieg nun endlich drei Punkte zu bekommen und somit auf den 6. Tabellenplatz der Oberliga zu steigen. Nächsten Samstag den 26.11.2016 um 18:30 Uhr steht dann schon das letzte Heimspiel gegen den VC Offenburg II für dieses Jahr an.
Hart umkämpftes Spiel gegen Offenburg
(Saison 16/17, D1, 28.11.2016)
Am Samstag Abend empfingen die Wieslocher Damen 1 den VC Offenburg. Beflügelt von der starken Leistung am letzten Spieltag, waren die TSGlerinnen zuversichtlich und motiviert die nächsten 3 Punkte zu holen. Es war von Beginn an klar, dass es gegen den Tabelle-Dritten keine leichte Partie sein würde, und so starteten beide Mannschaften engagiert in den ersten Satz. Die Mannschaft der TSG setzte die Gäste von Beginn an mit starken Aufschlägen unter Druck und ließ sie nicht richtig zu ihrem Spiel finden. Auch im Angriff hatte man dem großen Block aus Offenburg mit variablen Spiel einiges entgegen zu setzen und so erarbeiteten sich die Wieslocher Damen einen kleinen Vorsprung. Durch eine konstante Leistung wurde dieser Vorsprung auch nicht mehr hergegeben und die Mädels der TSG gewannen den ersten Satz 25:19.Im zweiten Satz ging es ähnlich weiter, nur kamen die Offenburger etwas besser ins Spiel und konnten im Angriff punkten. Doch die Wieslocher bewiesen großen Kampfgeist und holten durch starke Abwehrarbeit viele Bälle. So blieb es spannend. Trainer Lukas Dorer nutzte beide Auszeiten und einen Doppelwechsel um neuen Wind ins Spiel zu bringen und die junge Offenburger Mannschaft aus dem Konzept zu bringen. Leider ging der Plan nicht ganz auf und die Gäste gewannen den zweiten Satz knapp mit 25:19.Der dritte Satz begann schlecht für die Wieslocher Damen. Die Mannschaft schien in das altbekannte Loch zu fallen. Gleich sechs Annahmen gingen verloren und so startete man mit einem Rückstand von 0:6. Coach Lukas nahm eine Auszeit um seinen Spielerinnen Mut zu machen und sie an Kampfgeist und Konzentration zu erinnern. Genau das setzten die Damen der TSG um und kämpften sich zurück ins Spiel. Leider konnte der Rückstand nicht ganz eingeholt werden, denn der VC Offenburg übte konstant Druck im Angriff und Aufschlag aus. Somit ging Satz 3 ebenfalls an die Gäste.Nun hieß es alles oder nichts. Es war klar, dass die Wieslocher Damen im vierten Satz die letzte Chance hatten, Tabellenpunkte zu erlangen. Hoch konzentriert starteten die Damen in den vierten Satz. Auch hier gab es wieder spektakuläre Ballwechsel und jeder Ball war hart umkämpft. Trotzdem reichte es nicht für die TSG Wiesloch den Satz für sich zu entscheiden und so ging das Spiel am Ende mit einem 3:1 Sieg für den VC Offenburg aus.Schon am nächsten Samstag haben die Damen 1 der TSG Wiesloch die nächste Chance auf einen Sieg. Diesmal sind sie zu Gast beim HTV und freuen sich wie immer auf lautstarke Unterstützung.
H1: Negativserie hält weiter an
(Saison 16/17, H1, 28.11.2016)
Ähnlich wie im letzten Jahr beginnt die Saison der Wieslocher Herren mit einer Verletzungsplage: Auf Außen verlor man zunächst Stammspieler Florian Wagner, der den Sport gesundheitsbedingt mindestens zeitweise auf Eis gelegt hat. Früh in der Saison schied auch Außen Simon Karolus mit einem Bänderriß für die Vorrunde aus.Die Bänder von Mitte Umut Kaya waren gerade erst verheilt, als er erneut umknickte und bislang nur nach und nach wieder belastbar wird. Nicht zuletzt kämpft auch Außen Felix Goldschmidt mit Schulter- und Knieproblemen und musste am letzten Wochenende zeitweise durch Mittelblocker Johannes Viebig ersetzt und das gesamte Team von Trainer Martin Rattinger in jedem Spiel notdürftig zusammengesetzt werden.So wundert es nicht, dass das einzige Männerteam der Volleyballabteilung in der Vorrunde nicht so richtig in Fahrt kommen will. Am Samstag ging es auswärts zum Volleyballclub Hoffenheim 1990 e.V. Die Hoffenheimer starteten selbstbewusst und mit lautstarkem Publikum im Rücken in das Spiel und zeigten über drei glatte Sätze hinweg eine solide Leistung. Alle Tricks und Kniffe der Wieslocher Herren waren vergebens und man fand trotz guter Ansätze einfach nicht den richtigen Weg, um das Ruder zu irgendeinem Zeitpunkt herum zu reißen. 3:0 hieß es am Ende für Hoffenheim.Ein Blick in die Tabelle verrät allerdings, das noch längst nicht aller Tage Abend ist. Mit nur einem Sieg aus zwei Spielen könnten sich die Herren am kommenden Heimspieltag von Platz 8 sofort wieder in die Mitte der Tabelle katapultieren und für das neue Jahr wäre eine positive Grundstimmung gesichert.
D2: Wichtiger Sieg gegen Tabellennachbarn
(Saison 16/17, D2, 30.11.2016)
In Bretten gelang der zweiten Damenmannachaft am 27. November ein hart umkämpfter Sieg. Nach einer nervösen Anfangsphase gingen die Wieslocher Damen deutlich in Führung und gewannen den ersten Satz verdient mit 25:20. Auch im zweiten Satz lag Wiesloch vorne, aber am Ende holte sich der TV Bretten den Satz verdient mit 25:22. Im dritten Satz klappte so ziemlich alles und mit 25:13 ging die TSG wieder in Führung. Nach einer spannenden Aufholjagd von den Wieslocher Damen im vierten und entscheidenen Satz reichte es leider nicht für einen Satzgewinn und Bretten gewann etwas glücklich mit 26:24. Den Tie-Break gingen die Wieslocherinnen mit hoher Konzentration an. Sie ließen den Gastgeberinnen keine Chance, setzten ihn mit starken Aufschlägen unter Druck und holten den Entscheidungssatz mit 15:7. Damit verlässt Wiesloch endlich die Abstiegsplätze der Verbandsliga.
1 Punkt für die 1. Damen
(Saison 16/17, D1, 7.11.2016)
Am Samstag den 5.11.16 traf die 1. Damen der TSG Wiesloch auf die Mannschaft des USC Freiburg, welche zu diesem Zeitpunkt in der Tabelle an zweiter Stelle stand. Die Wieslocher Damen brachten von Anfang eine sehr gute Leistung auf das Spielfeld und verhinderten somit, dass der USC in sein Spiel fand. Schnell bauten die Wieslocherinnen, unterstützt durch eine starke Aufschlagserien von Pia Schmidt, einen relativ großen Vorsprung auf. Die Volleyballerinnen aus Freiburg versuchten diesen Vorsprung aufzuholen, doch durch druckvolle Angriffe, gute Blockaktionen und ein stabiles Spiel konnte die TSG den ersten Satz mit 25:20 für sich entscheiden. Im 2. Satz nahmen sich die Damen vor, so weiter zu machen, wie man begonnen hatte. Dies gelang zunächst nicht, sodass sie schließlich 0:7 zurücklagen. Dennoch gelang es den Wieslocherinnen nach einer Auszeit zunächst den Ausgleich zu erzielen und anschließend sogar die Führung zu übernehmen, woran Franziska Wiederkehr durch ihre staken Aufschläge großen Anteil trug. Die TSG fand wieder ihren Rhythmus und gewann den zweiten Satz 25:18. Fest entschlossen das Spiel nun im dritten Satz für sich zu entscheiden starteten die Volleyballerinnen in den nächsten Spielabschnitt, der jedoch leider nicht nach ihren Vorstellungen verlief. Die Damen fielen schon zu Beginn zurück, unter Druck gesetzt durch eine starke Aufschlagserie der gegnerischen Mannschaft. Im ganzen Satz fanden die Volleyballerinnen nicht richtig in ihr Spiel und hatten so dem USC Freiburg nicht viel entgegenzusetzen, welcher dann auch diesen Satz 25:10 für sich entschied. Der nächste Satz begann ausgeglichen, doch erneut baute sich die gegnerischen Mannschaft durch gute Aufschläge einen Vorsprung auf. Die Wieslocherinnen schafften es trotz harten Kämpfens nicht den Vorsprung auszugleichen, sodass die Freiburgerinnen diesen Satz 25:22 gewannen. Auch im Tiebreak setzte sich der USC relativ bald von den Wieslocherinnen ab und hielt diesen Vorsprung, indem sie die Damen der TSG weiter unter Druck setzten. Ein Punkt vor dem Sieg der Freiburger Mannschaft kämpften sich die Wieslocher Volleyballerinnen erneut ran, schafften es jedoch nicht den Spielstand auszugleichen. Somit gewann der USC den 5. Satz 15:11 und somit das Spiel 3:2. Die 1. Damen sind entschlossen das nächste Spiel am 12.11.16 um 13:30 Uhr in Karlsruhe für sich zu entscheiden und hoffen auf Unterstützung.
D2: Turbulenter Sieg in Heidelberg
(Saison 16/17, D2, 7.11.2016)
Für den 2. Spieltag der Saison hatten sich die Wieslocher Damen 2 viel vorgenommen. Voller Elan und Motivation ging es beinahe vollständig nach Heidelberg. Zu Beginn des 1. Satzes noch etwas nervös und hektisch agierend, fand die Mannschaft um Kapitän Rojda Palantöken gut ins Spiel und kämpfte gegen starke Heidelbergerinnen um jeden Punkt. Zwischenzeitlich setzten sich die Wieslocherinnen mithilfe starker Aufschläge von Zuspielerin Frauke Sauer bis zu 16:11 ab. Doch die Heidelbergerinnen gaben alles und so blieb es spannend bis zum Schluss des Satzes, wobei die Gäste aus Wiesloch den längeren Atem hatten und 25:22 gewannen.Die Heidelbergerinnen starteten stark in den 2. Satz und gingen deutlich in Führung. Die 2. Damen aus Wiesloch kämpften und mussten aber zwischenzeitlich einen harten Rückschlag hinnehmen als sich Zuspielerin Frauke Sauer bei einem Ballwechsel am Knie verletzte und das Spielfeld verlassen musste. Daraufhin musste sich das Team wieder fangen und versuchte das Beste aus der Situation herauszuholen. Trotz fehlender Schlüsselspielerin spielten die Wieslocherinnen couragiert weiter, verloren den Satz aber deutlich mit 15:25.Nach Verändern der Aufstellung startete das Team in den 3 Satz. Gleich zu Beginn schlug Eva Lietzmann mit großartigen Aufschlägen die Gäste von einer 2:1 zu einer 13:1 Führung. Dadurch aus dem Konzept gebracht fanden die Heidelbergerinnen nicht mehr ins Spiel zurück und so ging der Satz 25: 14 an die Gäste aus Wiesloch.Im 4. Satz startete die Heimmannschaft aus Heidelberg sehr gut und so war der Satz von Beginn an hart umkämpft. Doch mit guten Aufschlägen und sehr gutem Einsatz jeder einzelnen Spielerin hielten sich die Wieslocherinnen im Spiel und fanden in neuer Formation immer besser zusammen. Schlussendlich wurden die 2. Damen aus Wiesloch für ihren Kampfgeist und ihre starke Mannschaftsleistung belohnt und sicherten sich verdient auch den 4. Satz mit 25:21 und damit den Spielgewinn.
D3: Niederlage beim Tabellenführer
(Saison 16/17, D3, 7.11.2016)
Die Damen III standen am Samstag in Walldorf gegen den VC auf dem Spielfeld. Ziel war es, die Fehler aus dem letzten Spiel auszumerzen und ein konzentriertes Auftreten zu erzeugen. Dass der Gegner den ersten Platz der Tabelle inne hatte und auch offensichtlich über die erfahreneren Spielerinnen verfügte, sollte am Siegeswillen wenig ändern. Nichtsdestotrotz zeigten sich die Walldorferinnen zu Spielbeginn deutlich stabiler, sodass sie den ersten Satz mit konstantem Druck 25:10 für sich entscheiden konnten. Eine entsprechende Ansprache und einige Spielerwechsel sorgten im zweiten Satz jedoch für Aufwind. Es gelang den TSGlerinnen ihr ganzes Können in die Ballwechsel zu übertragen und die Eigenfehlerquote zu minimieren. Dieser Umschwung führte zu einem 15:25 Satzgewinn. Beflügelt von diesem Erfolg hofften alle Beteiligten nun auf mehr, doch der VC fand wieder in sein Spiel zurück und ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Die Wieslocherinnen hingegen blieben etwas eingeschüchtert und ideenlos. Zu 11 und zu 8 gingen die nächsten beiden Sätze an den VCW und damit das Spiel 3:1 an den weiterhin Erstplatzierten. Nun haben die Damen zwei Wochen Zeit, um sich auf das nächste Spiel am 19.11. in Hoffenheim vorzubereiten.
Spatenstich zu den Beachumbauarbeiten ist erfolgt!
(Saison 16/17, H1, 01.12.2016)
Die Wieslocher Herrenmannschaft hat am Samstag den 12.11. zugunsten aller Beachvolleyballer der TSG mit den Umbauarbeiten der Beachanlage in den Talwiesen begonnen. Mit den kommenden Veränderungen wird die Location sicherlich für alle Mitglieder, aber auch ambitionierte Beacher aus der Umgebung noch komfortabler und interessanter. Darüber hinaus dürften sich die Teilnehmer aller LBS Cup Turniere in Wiesloch nun noch wohler bei uns fühlen. Geplant sind: ein komplettes Auswechseln des Sandes (zu DVV-Beach 1), neue Pfosten, die in der Höhe zügig angepasst werden können (für den Wechsel zwischen Damen, Mixed und Herren). Eine Standortänderung der Pfosten, sodass auf beiden Seiten gleicher Anlauf besteht. Die Neuverlegung der Wasserleitung, sodass die Anlage von der Flußseite der Felder bedient werden kann. Anschaffung einer neuen, größeren Gerätehütte sowie die Beseitigung des Dornenproblems am ungeliebten Erdhügel Die Umbauarbeiten sollen bis zum Februar/März 2017 abgeschlossen sein. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!
Die Aufholjagd beginnt
(Saison 16/17, D1, 12.12.2016)
„Am vergangenen Sonntag reisten die Oberliga-Damen der TSG Wiesloch in das knapp 200 km entfernte Bad Dürrheim. Der Gegner bildete zu diesem Zeitpunkt das Schlusslicht der Tabelle. Die TSG standen an diesem Wochenende unter Zugzwang. Ein Sieg und die wichtigen Punkte mussten her. Das letzte verlorene Spiel gegen den Heidelberger TV sorgte noch lange für einen bitteren Nachgeschmack. Der Weg aus dem Tabellenkeller musste gefunden werden. Bereits bei der letzten Trainingseinheit vor dem Spiel gegen Bad Dürrheim appellierte Trainer Lukas Dorer nochmals an seine Spieler: „“Wir haben die Möglichkeit uns vorzeitig ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Das funktioniert jedoch nur wenn wir als Mannschaft gemeinsam funktionieren, laut auf dem Spielfeld sind und dominant aufschlagen““. Gesagt, getan…. Im 1. Satz starteten die Wieslocher Damen präsenter in die Partie als in den vergangenen Spielen. Durch eine stabile Annahme konnten die Pässe an die Angreifer verteilt werden, welche ihrerseits direkte Punkt erzielten. So konnten die TSGlerinnen sich zwischenzeitlich einen Punktevorsprung von 8 Punkten erarbeiten und mit 6:14 in Führung gehen. Bad Dürrheim fand nun jedoch immer besser in das Spiel hinein. Durch einige Patzer in Annahme und Abwehr auf Wieslocher Seite kämpften sie sich heran und gingen zwischenzeitlich mit 20:18 in Führung. Die Damen der TSG ließen aber nicht nach und gewannen den ersten Satz mit 23:25. Satz 2 war geprägt durch Lange Ballwechsel und hart umkämpfte Bälle. Bis zu einem Punktestand von 5:5 waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Doch den Wieslocher Damen fehlte häufig das Quäntchen Glück in Abwehr und Annahme, sodass der Gegner mit 14:9 in Führung ging. Trainer Lukas Dorer bewies nun einmal mehr Feingefühl: Er nahm eine Auszeit, um die Bad Dürrheimer aus dem Rhythmus zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt lief es wieder rund auf Seite der TSG. Durch kraftvolle und gut platzierte Aufschläge, die in der vorausgegangenen Trainingszeit intensivst geübt wurden, konnte man den Gegner unter Druck setzen. Die TSG spielte konzentriert und mutig weiter, sodass auch der zweite Satz mit 25:20 gewonnen werden konnte. Der ein oder andere Zuschauer kannte den „berüchtigten dritten Satz““ der TSG Wiesloch. Bad Dürrheim nahm nochmal an Fahrt auf und zeigte Kampfgeist. Viel Bälle, die bereits verloren schienen, wurden auf beiden Seiten regelrecht vom Hallenboden gekratzt. Doch der TB Bad Dürrheim hatte im Angriff das bessere Händchen, schlug des Öfteren geschickt den Block der TSG an und ging zwischenzeitlich 10:7 in Führung. Allerdings brachten erneut die kraftvollen Aufschläge und guten Angriffe auf allen Positionen, die Damen der TSG zurück ins Spiel. Sie übernahmen wieder die Führung und gaben diese bis zum Satzende nicht mehr ab. Satz 3 konnte mit 20:25 gewonnen werden. Die Wieslocher Mädels hatten schon Angst gehabt, das Gewinnen verlernt zu haben, nachdem die letzten beiden Spiele verloren gingen. Sie meldeten sich mit diesem Auswärtssieg für die Aufholjagd zurück. Jetzt geht es erst einmal in die Winterpause. Am 14.01.17 findet der nächste Heimspieltag gegen den SVK Beiertheim statt.“
D2: Niederlage beim TV Bühl
(Saison 16/17, D2, 12.12.2016)
Am fünften Spieltag der zweiten Damen ging es in das knapp eine Stunde entfernte Bühl. Dort angekommen tat sich die Mannschaft schwer, da die Libera verhindert, eine wichtige Außenangreiferin verletzt war und das Team somit unter erschwerten Umständen startete. Der erste Satz ging dann auch gleich an die Damen des TV Bühl, wenn auch mit einem eher knappen 25:21. Und so starteten die Gegner auch ausdrucksstark und mutig in den zweiten Satz, in dem die Wieslocher Damen nicht viel entgegenzusetzen hatten. Wiesloch verlor diesen Spielabschnitt ebenfalls und dieses mal sogar mit einem klaren 25:13. Dann im dritten Satz kamen die TSGler mit frischem Wind ins Spiel und bauten einen Vorsprung aus. Nach einer kleinen Aufholjagd der Bühler Damen konnte Wiesloch dennoch den Satz für sich entscheiden. Jetzt stand es insgesamt 2:1 für den TV Bühl und es bestand noch die Chance, das Spiel für sich zu entscheiden oder wenigstens einen Tabellenpunkt zu holen. Leider wurde diese Chance nicht genutzt und das Spiel sah ähnlich aus, wie im 1. und 2. Satz. Damit verloren die Wieslocher Damen II ihr letztes Spiel in diesem Jahr mit 1:3.
D3: Siegreich in Waibstadt
(Saison 16/17, D3, 12.12.2016)
Am Sonntag spielten die Kreisliga-Damen zu Gast in Waibstadt. Eine Bewährungsprobe für das Team, da es sich beim Gastgeber um den direkten Verfolger in der Tabelle handelte. Außerdem durfte Trainer Johannes Viebig sich mit Luxusproblemen herumschlagen, da sein Team zu Acht, davon jedoch vier Zuspielerinnen, den Spieltag antrat. Die Damen starteten dennoch selbstbewusst und munter in die Partie. Sehr starke Aufschläge und eine geringe Eigenfehlerquote machten aus dem ersten Satz ein leichtes Spiel, den die TSG-Damen mit 14:25 für sich entschieden. Durch dieses Ergebnis konnte der Trainer den übrigen Zuspielerinnen die Möglichkeit geben, sich auf anderen Positionen zu beweisen. Nach geringen Startproblemen, die die übrigen Spielerinnen durch hilfreiche Tipps und eigenes sicheres Auftreten abfingen, hatten sich alle an ihre neuen Aufgaben gewöhnt und spielten auch im zweiten Satz ein stabiles Spiel. 19:25 hieß es am Ende. Die Freude am Spiel war jedem einzelnen Teammitglied anzusehen. Teils lächelnde, teils hochkonzentrierte Gesichter präsentierten sich den Zuschauern. Die Spielerinnen hielten ihre Stärken konstant aufrecht und ließen sich durch kleine Fehler nicht entmutigen. Auch der dritte Satz ging an die TSG und so feierte das Team ein 0:3 und festigte seinen vierten Tabellenplatz.Am letzten Spieltag in diesem Jahr sind die Damen III am nächsten Wochenende zu Gast in Hoffenheim. Dort soll der Grundstein für eine starke Rückrunde gelegt werden und ein Angriff auf die Top 3 der Tabelle erfolgen.
Herren: 3 Punkte am Heimspieltag
(Saison 16/17, H1, 12.12.2016)
Die Herrenmannschaft der TSG Wiesloch bestritt am Samstag den zweiten Heimspieltag der Saison. Da das Team zu diesem Zeitpunkt Platz 8 der Tabelle inne hatte, mussten Veränderungen her, um vor dem Jahreswechsel die Abstiegsplätze zu verlassen. So tauschte Trainer Martin Rattinger die Rollen von Marcus Zahn und Heinz Wolter als Diagonal und Libero. Im ersten Spiel gegen den HTV/USC Heidelberg III startete das Team dann auch siegeshungrig in die Partie. Die Heidelberger zeigten ihr Können und die Wieslocher kämpften nach Kräften dagegen an. Letztlich reichte es aber nicht für einen Satzsieg und die Gäste gingen 0:1 in Führung. Die Wieslocher spielten im zweiten Satz weiter stabil, während der Gegner einen kleinen Formeinbruch hinnehmen musste. Dank vieler druckvoller Angaben kamen die Heidelberger nicht ins Spiel zurück und Wiesloch konnte 25:18 gewinnen. Nun hoffte das Team natürlich auf einige Punkte gegen die Gäste aus dem oberen Tabellendrittel. Es gelang den Herren der TSG aber nicht, den Schwung aus Satz zwei mitzunehmen. Die Sätze 3 und 4 waren bestimmt durch einen starken Heidelberger Angriff, dem die Wieslocher letzten Endes nicht genügend entgegen setzen konnten. Das gute Zusammenspiel und die Ruhe nach schwächeren Annahmen ging verloren und Heidelberg gewann beide Sätze deutlich zu 10 und zu 16. Das erste Spiel war verloren und die Stimmung nach den letzten beiden Sätzen angeschlagen. Einige Gespräche und Motivationsreden später stand das Team aber wieder motiviert auf dem Feld, um gegen den ASC Mannheim-Feudenheim anzutreten. Die Mannheimer und insbesondere ihre Zuspieler taten sich zu Spielbeginn schwer und die TSG behielt mit einem starken Block- und Angriffsverhalten die Oberhand. So ging der erste Satz deutlich mit 25:14 an die Wieslocher, die so dringend Punkte für die Tabelle benötigten. In Satz Zwei fand Mannheim jedoch besser ins Spiel, überrumpelte das Wieslocher Team mit der nun aufkommenden Spielstärke und gewann 21:25. Die Abstimmungsprobleme aus dem ersten Spiel kamen auf Wieslocher Seite wieder häufiger zum Tragen. Dennoch zeigte das Team jede Menge guter Einzelaktionen. Spannender als erwartet kämpften sich die Herren der TSG durch die Sätze 3 und 4, doch dieses Mal waren sie es, die siegreich vom Platz gingen. So konnten wichtige 3 Punkte gewonnen und ein wenig Anspannung hinsichtlich der Rückrunde genommen werden.
Weihnachtsgeschenk an den Kinderschutzbund
(Saison 16/17, H1, 17.12.2016)
Immerhin einen Sieg aus zwei Spielen durften die Wieslocher Herren am letzten Spieltag in der heimischen Helmut-Will-Halle feiern. (Kleiner Nachtrag: Gegen Feudenheim wurde der Dritte, nicht der zweite Satz verloren – ändert aber nichts am Gesamtergebnis von 3 Punkten ). Ebenso freute sich der Kinderschutzbund (Ortsverband Wiesloch) über eine Spende von 147,24 €, die sich aus dem Erlös der Bierverkostung, den Verkäufen von Speisen und Getränken und weiteren allgemeinen Beträgen ergaben. Der herzliche Dank geht an alle Spender und Käufer! Das Altenmünster Winterbier gewann die Verkostung mit einer durchschnittlichen Wertung von 11/15 Punkten. Aber auch das Stuttgarter Hofbräu Kellerbier erreichte 9 Punkte. Die Herren freuen sich schon auf die nächste Spendenaktion am Heimspieltag im Januar. Weitere Informationen folgen.
D3: Rückrunde erfolgreich eingeleitet
(Saison 16/17, D3, 19.12.2016)
Die 3. Damen trugen am Samstag ihr erstes Rückrundenspiel und gleichzeitig letztes Match des Jahres 2016 zu Gast beim VC Hoffenheim 2 aus. Im Hinspiel gelang ein deutliches 3:0 und angesichts der Tabelle und der Ambitionen für die Rückrunde musste ein ebenso sicheres Signal her. Und so zeigten sich die Mädels dann auch von Beginn an mit druckvollen Aufschlägen, die an diesem Spieltag auch schon die halbe Miete darstellten. Kam es doch einmal zu Gegenwehr, erspielte sich das Team mit konstantem Aufbau und Abschluß die übrigen Punkte zum Satzsieg. So konnten Satz 1 und 2 in kurzer Zeit mit 9:25 und 6:25 auf dem Wieslocher Punktekonto verbucht werden. Im dritten Satz dann ein plötzliches Aufbäumen des Gegners. Die Eigenfehlerquote der TSG stieg beharrlich an und die Hoffenheimerinnen fanden immer wieder die Lücke in der Abwehr, um zu punkten. Dennoch behielt unser jüngstes aktives Damenteam immer die Nase vorne. So konnte mit einem finalen 20:25 der Rekordsieg aus dem Hinspiel zwar nicht überboten werden, doch der Sieg blieb genauso deutlich. Der Angriff auf die Top 3 der Liga ist damit eingeleitet und entscheidet sich in nur einigen wenigen spannenden Spielen der Rückrunde im neuen Jahr.
Einladung zum Heimspieltag der Herren / Spendenaktion
(Saison 16/17, H1, 4.12.2016)
„Der letzte Heimspieltag der Vorrunde in der Saison 2016/17 für die Wieslocher Herren. Nach schwierigem Start in der Vorrunde kämpft das Team gegen eine Platzierung im unteren Drittel der Tabelle. Punkte müssen her! Die Gegner: Heidelberger TV Volleyball (HTV/USC III) – aktuell Platz 3 und ASC Mannheim-Feudenheim – aktuell Platz 6. Auch an diesem Spieltag gibt es wieder eine Bierverkostung mit Wertung durch die Zuschauer und Spieler sowie eine Spendenaktion. Der Erlös geht dieses Mal an den Kinderschutzbund Wiesloch. Weitere Infos findet ihr im Facebook-Event. <a href=““https://www.facebook.com/events/923893831046066″“ target=““blank““>https://www.facebook.com/events/923893831046066/</a>“
D1: Wieslocher Damen sieglos in Heidelberg
(Saison 16/17, D1, 5.12.2016)
Am Samstag ging es zum Regionalliga-Absteiger aus Heidelberg, dem direkten Konkurrenten um Platz 6 in der Oberliga. Nach der starken Abwehrleistung im vergangenen Spiel gegen den VC Offenburg galt nun die Prämisse, gegen Heidelberg noch mehr aus dem Angriff zu holen und den Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck zu setzen. Die Wieslocherinnen starteten vor der großen Zahl mitgereister Fans motiviert und konzentriert und gestalteten das Spiel bis zur Mitte des Satzes offen. Doch dann folgte ein bekanntes Bild aus der Saison. Man tat sich in der Annahme mit den harten Aufschlägen der Heidelbergerinnen schwer und gute Annahmen konnten gegen den starken Heidelberger Block nicht wie gewohnt in direkte Punkte verwertet werden. Erst beim Rückstand von 24-10 ging ein Ruck durch die Mannschaft, endlich schien der Bann gebrochen und man kämpfte sich Punkt für Punkt an die Heidelberger heran. Unterstützt von einer starken Aufschlagserie und der gewohnt guten Abwehr und Angriffsleistung wurde der Rückstand auf 24-20 verkürzt, der Satz aber leider dann etwas unglücklich mit 25-20 verloren. Mit neuem Kampfgeist ging es dann in den zweiten Satz, die Damen wollten den Schwung des vorherigen Satzes mitnehmen und nun den Heidelbergern zeigen, was sie wirklich drauf haben. Doch eine Serie sehr starker Aufschläge brachte direkt am Anfang des Satzes bereits neue Unsicherheit und der starke Heidelberger Block tat das Übrige dazu. Spielerisch konnte man nie zu den Heidelbergerinnen aufschließen und verlor entsprechend deutlich mit 25-9. Wachgerüttelt von den ersten zwei Sätzen wollte man nun im dritten Satz ein Zeichen setzen, und zumindest noch zwei Punkte aus Heidelberg entführen. Endlich war Konzentration auf dem Feld zu sehen, die Annahme stand solide und die Angriffe wurden erfolgreich zu Ende gespielt. So gelang es den Wieslochern es noch einmal spannend zu machen, man kämpfte um jeden Ball und zeigte endlich den nötigen Willen das Spiel noch rumzureißen. Bis Ende des Satzes gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, mit langen Ballwechseln und guten Aktionen. Am Ende hatten hier aber die Heidelbergerinnen das Quäntchen mehr Glück, und konnten die letzten drei Punkte zum Endstand von 25-22 für sich entscheiden. Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans sowie bei unseren Jugendspielern Meike Zimmermann und Juliane Roßmanith, die in den vergangenen zwei Spielen ihr Oberliga-Debüt gegeben haben. Zum Abschluss der Saison-Hinrunde spielt die TSG am kommenden Sonntag gegen die ersten Damen aus Bad Dürrheim. Die Wieslocherinnen sind fest entschlossen, das Jahr mit einem Sieg ausklingen zu lassen, um dann mit neuer Energie im kommenden Jahr wieder anzugreifen.
U14 Mädchen starten mit einem 3. Platz
(Saison 16/17, U14w, 24.9.2016)
Am Samstag den 24.09.16 fuhr die U14 der TSG Wiesloch auf ihr ersten Jugendspieltag der Saison nach Mannheim. In der Gruppenphase traf die TSG auf den TV Bühl und die SG Hohensachsen. Ihr erstes Spiel der Saison konnten die Mädels 2:0 gegen Bühl für sich entscheiden. Leider hatten die Wieslocher gegen Hohensachsen einen leichten Durchhänger und mussten den ersten Satz abgeben. Im zweiten Satz kamen die Kräfte wieder zurück und man konnte ihn knapp gewinnen. Jedoch musste man sich auch im dritten Satz geschlagen geben und gab so das Spiel 1:2 an Hohensachsen. In der Zwischenrunde spielten die Wieslocher Mädels gegen den Ortsnachbarn aus Mühlhausen. Dieses Spiel konnte souverän 2:0 gewonnen werden. Ein letztes spannendes Spiel lieferten sich die Wieslocher Mädels gegen Mannheim-Vogelstand. Durch schöne Spielzüge und super Aufschläge konnte der Saisonauftakt mit einem 3. Platz belohnt werden. Es spielten für die TSG Wiesloch Sophie Bieber, Jana Bachmann, Lena Schröder, Ronja Weckesser, Mia Roth und Maira Naeve.
Oberliga Damen feiern ersten Heimsieg der Saison
(Saison 16/17, D1, 20.1.2017)
Endlich ist der Knoten ist geplatzt. Am 14.01.17 starteten die Wieslocher Volleyballerinnen in die Rückrunde der Oberliga und konnten mit einem klaren 3-1 gegen die SV Karlsruhe-Beiertheim den Abstand auf den direkten Verfolger weiter ausbauen. Das junge Team, das mit vielen neuen Kräften in die Saison gestartet war, hatte sich diesen ersten Sieg vor heimischen Publikum hart erarbeitet. Es wurde bereits im ersten Satz sehr spannend: Nach einer klaren 15-11 Führung kämpften sich die Beiertheimerinnen zum Ende des Satzes immer näher heran, und übernahmen beim Stand von 20-21 die Führung. Aber wie bereits im vergangenen Spiel gegen TB Bad Dürrheim, konnte sich Trainer Lukas Dorer auf das hohe Leistungsniveau in allen Mannschaftsteilen verlassen. Alle taktischen Wechsel in dieser entscheidenden Phase zogen, das Team ließ sich auch von mehreren Satzbällen der Gegnerinnen nicht verunsichern und gewann verdient mit 29-27. Die knappe Niederlage im ersten Satz schien die Beiertheimerinnen zu beeindrucken: Der zweite Satz war von Eigenfehlern auf beiden Seiten des Feldes geprägt, die Wieslocherinnen verwalteten souverän ihren konstanten Vorsprung und konnten den zweiten Satz mit 25-21 für sich entscheiden. Doch Beiertheim hatte noch nicht aufgegeben. Im dritten Satz drehten die Beiertheimerinnen noch einmal richtig auf und zeigten ihre gesamte Klasse. Mit beeindruckenden Abwehraktionen und einem soliden Angriff stellten sie die Wieslocherinnen vor eine unlösbare Aufgabe, es schien kein Durchkommen mehr zu geben. Ein deutlicher Satzverlust mit 13-25 war die Folge.Nun galt es, den Sack zu zumachen und die sicher geglaubten Punkte nicht noch auf den letzten Metern zu verlieren. Mit neuem Elan und dem nötigen Selbstbewusstsein, angeheizt von den vielen Fans, zeigte nun Wiesloch seine bekannte Stärke. Der Gegner wurde mit harten Aufschlägen stark unter Druck gesetzt, man zeigte, dass man auch selbst über eine starke Abwehr verfügt und konnte Beiertheim so stätig auf Abstand halten. Mit einem deutlichen 25-15 wurde der erste Heimsieg damit besiegelt.Trainer Lukas Dorer zeigte sich sichtlich zufrieden: „Wir haben heute bewiesen, dass wir als Team stark sind und funktionieren. Alle 12 Spielerinnen waren heute nötig, um hier zu gewinnen – und alle haben ihren Teil zum Erfolg beigetragen.“Am kommenden Sonntag geht es dann zum Rückspiel gegen den SV Bohlingen. Nach einer durchwachsenen Saison im Vorjahr konnte sich Bohlingen in diesem Jahr mit derex-Nationalspielerin Lina Hummel verstärken und spielt derzeit um den direkten Aufstieg in die Regionalliga mit.
D3: Erneuter Erfolg in Waibstadt
(Saison 16/17, D3, 20.1.2017)
Nach nur einem Monat waren die Damen III zum zweiten Mal zu Gast beim TV Waibstadt Volleyball II. Auch diese Wieslocher Mannschaft trat mit neuem Spielsystem an, nur das die jungen Spielerinnen vom 4-2 auf das 5-1 System mit nur einer Zuspielerin wechselten. Betrachtet man das Ergebnis von 1:3 für Wiesloch sowie die Ergebnisentwicklung der einzelnen Sätze (25:18, 23:25, 15:25, 16:25), kann man schlussfolgern, dass die Spielerinnen das neue System mit anfänglichen Schwierigkeiten erfolgreich umsetzen konnten. Bis Anfang Februar können die Neuerungen gefestigt werden, dann kommt es zur ersten Bewährungsprobe gegen den VC Walldorf, der aktuell Platz 2 der Liga belegt.
Überraschungssieg in Mannheim
(Saison 16/17, H1, 20.1.2017)
“ Am Sonntag gelang den Wieslocher Herren ein Sieg, mit dem die meisten nicht so wirklich gerechnet hatten. Zu Gast bei der VSG Mannheim II zeigten das Team ihre bislang beste Saisonleistung. Nach langen Überlegungen wechselte Trainer Martin Rattinger erstmals zum 4-2-System mit zwei Zuspielern, was für mehr Flexibilität im Angriff und einer Entschärfung problematischer Situationen führte. Der Mannschaft gelang es, die Neuerungen gut umzusetzen und darüber hinaus eine ungewohnt starke Feldabwehr zu präsentieren. Eine großartige Leistung aller Angreifer sorgte schlussendlich für eine sehr positive Abschlussquote. Hierbei hob der Trainer insbesondere die Arbeit von Außenangreifer Felix Goldschmidt hervor und betitelte sie als Felix „“Meisterstück““. Einziger Störfaktor an diesem Tag war der vierte Satz: Nachdem die Wieslocher 2:1 in Sätzen führten, erarbeiteten sie sich in Satz 4 eine immense Führung. Der VSG gelang es jedoch sich wieder heranzukämpfen und schließlich den Satz sogar noch zu drehen. Im Tie-Break zeigten sich die Männer der TSG dann jedoch wieder stärker als ihr Gegner und beendeten das Spiel mit einem 3:2-Sieg.Am kommenden Samstag treffen die Wieslocher dann zu Hause auf die direkten Verfolger vom HTV/USC Heidelberg 4 und dem AVC St. Leon-Rot.“
„Leben am Limit – „“Wir wollen doch nur Volleyball spielen“““
(Saison 16/17, D1, 23.1.2017)
“ Hochmotiviert begaben sich die 1. Damen der TSG Wiesloch am 22. Januar aus 2 Himmelsrichtungen auf den Weg zu ihrem ersten Auswärtsspiel der Rückrunde in Singen gegen die Damen 1 aus Bohlingen.Pia Schmidt, Franziska Wiederkehr und Lisa Gutfleisch hatten sich körperlich gestärkt beim Snowboarden in Garmisch und hatten eine problemlose Anfahrt nach Singen. Doch die restliche Mannschaft um Trainer Lukas Dorer fuhr erst an einem brennenden LKW vorbei, um dann auf der Autobahn zu merken, dass alle Lichter des Autos blinkten und die Servolenkung nicht mehr ging. So fuhren sie mit letzter Kraft ab und riefen den ADAC. Um dennoch rechtzeitig zum Spieltag zu kommen, rannten die Damen als Aufwärmprogramm schonmal zum nächstliegenden Bahnhof in Böblingen, um mit Müh und Not noch den Zug zu erwischen. Derweil wartete Trainer Lukas auf den ADAC, um dann gesagt zu bekommen, dass der Bus nicht so einfach zu reparieren ist und er abgeschleppt werden musste. In Stuttgart konnte er nach einer hektischen Taxifahrt noch einen neuen 9-Sitzer ergattern und sich auf den Weg nach Singen machen. Doch das Karma schlug weiter zu… beim Halt in Rottweil blieb der Zug stehen und es kam wenig später die Durchsage der Deutschen Bahn: „“Der Zug fährt nicht mehr weiter. Die Lok ist defekt.““ Diese Neuigkeiten wurden mit ungläubigem Gelächter empfangen und die versteckten Kameras gesucht. Um die Wartezeit bis zum nächsten Zug zu überbrücken, stärkten sich die hungrigen Damen mit ein paar Nachos in der Bahnhofsbar. Dann konnte die problematische Anreise weitergehen und letztendlich kamen die Wieslocher Damen in Singen am Bahnhof an, wo Lisa sie nacheinander an die Halle fuhr. Hier möchten wir uns auch ganz herzlich bei den Bohlinger Damen bedanken, dass sie bereitwillig das Spiel um eine Stunde verschoben haben, sodass wir uns noch aufwärmen konnten.Der erste Satz startete gut für die Wieslocherinnen, die schnell mit 9:3 Punkten führten. Beim Stande von 18:13 konnten sich die Bohlinger Damen finden und mit einer starken Aufschlagserie bis zu einem Punktestand von 18:18 aufholen. Der letzte Teil des ersten Satzes war hart umkämpft, ging dann aber mit 30:28 Punkten an die Wieslocher Damen.Gestärkt durch diesen Sieg ging es weiter in den zweiten Satz. Leider dachten sich das auch die Bohlinger Damen und führten rasch mit 10:5 Punkten. Diesen Rückstand könnten die Wieslocherinnen durch taktisch kluge Ansagen des Trainers Lukas wieder bis zu 14:14 aufholen. Dann setzte sich die starke Außenangreiferin aus Bohlingen (ehemalige Bundesliga-Spielerin) durch und der 2. Satz ging mit 25:17 Punkten an Bohlingen.Der dritte Satz startete relativ ausgeglichen mit einer knappen Führung von 9:8 für Bohlingen. Beide Trainer gaben alles und nahmen jede Auszeit, um ihre Spielerinnen weiter zu pushen. Keine der Mannschaften konnte sich bis zum Spielstand 19:19 absetzen. Doch auch der dritte Satz ging letztendlich mit 25:21 Punkten an Bohlingen.Im vierten Satz änderte Lukas die Startaufstellung nochmals und brachte Isabell Miersch und Annika Leist ins Spiel. Mit einem starken Start konnten die Wieslocher 10:5 führen. Doch dann gelang es ihnen nicht mehr, sich im Angriff durchzusetzen und auch Abwehr begann zu bröckeln. Lange Ballwechsel machten das gesamte Spiel abwechslungsreich und spannend. Letztendlich ging der Satz und somit das Spiel mit 25:18 Punkten und 3:1 Sätzen an die Bohlinger Damen.Die Rückfahrt verlief dann wenigstens reibungslos und alle kamen gut zu Hause an. Die TSG Wiesloch hofft, dass am kommenden Samstag auswärts gegen die VSG Mannheim mehr drin ist.“
6:0 am Heimspieltag
(Saison 16/17, H1, 23.1.2017)
Der AVC St. Leon-Rot und die 4. Mannschaft des Heidelberger TV waren am Samstag zu Gast in der Wieslocher Helmut-Will-Halle. Für die Herren der TSG war klar, dass nur zwei Siege den Erfolg der letzten Woche untermauern und ein klares Zeichen gegen den Abstieg bedeuten würden. Der HTV IV ist für die Heidelberger so etwas wie der VC Olympia Berlin für die Herren- und Damenbundesliga. Ein Sammelbecken für junge Talente, die Erfahrungen im aktiven Bereich sammeln sollen. Das Team konnte in dieser Saison bislang leider insgesamt nur 3 Sätze für sich entscheiden, einen davon gegen die Wieslocher Herren im Hinspiel. An diesem Tag ließen die TSG Herren jedoch keine allzu lang andauernden Fehlerserien auf eigener Seite zu. Der HTV IV hielt immer wieder gut mit, musste sich dieses mal aber sogar ohne Satzerfolg geschlagen geben.Spiel 1: TSG Wiesloch vs. SG HTV/USC Heidelberg IV 3:0 / 75:58 (25:18, 25:22, 25:18). Im zweiten Spiel kam es dann zum ersten Saisonderby zwischen Wiesloch und St. Leon-Rot. Der erste Satz war hierbei eine schnelle Sache. Der AVC fand überhaupt nicht ins Spiel und die Wieslocher Herren hielten die Eigenfehlerquote auf beeindruckend niedrigem Niveau. Die Zuschauerzahl stieg merklich an und vor dieser lautstarken Kulisse boten sich beide Teams ein spannendes Duell. St. Leon-Rot begann druckvoller anzugreifen und kämpfte sich immer wieder an die Wieslocher heran. Zusätzlich ließen sich die TSG Herren von der Linie des Schiedsrichter etwas durcheinander bringen, der sämtliche technisch zumindest fragwürdigen Aktionen gewähren ließ. Als er seinen Standpunkt schließlich mit einer Verwarnung für einen Wieslocher Spieler nach dessen unzulässiger Beschwerde noch einmal unterstrich, besann sich das Team, spielte weiter konzentriert bis zum Ende durch und belohnte sich selbst mit einem weiteren klaren Sieg. Spiel 2:TSG Wiesloch vs. AVC St. Leon-Rot 3:0 / 75:50 (25:12 25:19 25:19). Auch die Spendenaktion des Tages war wieder ein voller Erfolg und so darf sich die BIWU Wiesloch (Über BIWU gemeinnützige Beschäftigungs – GmbH Wiesloch) ebenfalls über einen dreistelligen Betrag freuen.Das an diesem Spieltag getestete Premium Pils der Brauerei Rapp erhielt eine durchschnittliche Wertung von 12 Punkten und auch das Winterbier aus Altenmünster erhielt noch Nachwertungen.Bilder vom Spieltag und genaue Ergebnisse der Spendenaktion werden veröffentlicht, sobald sie der Redaktion zur Verfügung stehen.
Hartumkämpfte Siege für U16 Mädchen
(Saison 16/17, U16w, 28.1.2017)
Trainer Lukas Dorer konnte zum dritten Spieltag der U16 Mädchen zwar mit elf Mädels anreisen, doch so richtig fit waren nicht alle. Luisa Berger holte sich einen blauen Finger beim letzten Training, war aber trotzdem zur moralischen Unterstützung mit dabei. Ella Schüssele, Emma Zimmermann und Helen Klumpf gingen angeschlagen in die ersten zwei Spiele, fielen dann aber auch aus. Bis dahin hatten die Mädels aber bereits die Gruppenphase mit zwei Siegen gewonnen, was jedoch sehr viel schwieriger als erwartet war. Im ersten Spiel gegen Bretten dominierte man wie erwartet das Spiel und ließ den Gegner kaum ins Spiel kommen. Mit 25:13 und 25:17 spielten sie ihre Klasse aus und einen sicheren Sieg nach Hause. Mit einem ähnlichen Verlauf rechneten neben den Spielerinnen sicherlich auch die Eltern, als es gegen Brötzingen ging. Nach einem sicheren 25:18 war im zweiten Satz plötzlich alles anders. Die Annahme klappte nicht mehr und so konnten die Zuspielerinnen Lilja El Berins und Jana Bachmann ihre Angreiferinnen nicht mehr richtig einsetzen. Brötzingen witterte die Chance und steigerte sich dadurch immer mehr. Kapitän und Anführerin Meike Zimmermann versuchte nochmal ihre Mädels zu motivieren, doch der Satz ging mit 25:15 klar an Brötzingen. Die richtige Ansprache von Lukas brachte den Mädels aber wieder das Selbstvertrauen zurück und damit auch die Sicherheit. Gute Aufschläge von Juliane Roßmanith und ein aktiveres Angriffsspiel durch Vanessa Hornung, Amelie Kraut, Hannah Enger und Maret Biber brachten sie schnell in Führung. Diesen Schwung nahmen sie gerne mit und gewannen den Tiebreak klar mit 15:8. Das finale Spiel gegen die Mädels des SSV MA-Vogelstang stand somit wieder an und da war ja auch noch eine Rechnung nach der Niederlage am letzten Spieltag offen. Hoch motiviert gingen beide Mannschaften ins Spiel und schenkten sich keine Punkte. So entwickelte sich packendes Spiel mit vielen spektakulären Ballwechseln. Jeder kämpfte für jeden und wenn es einmal eng wurde, war Juliane mit ihrer Klasse zur Stelle, um den Punkt klar zu machen. Zum Satzende hin gelang es den Wieslocher Mädels immer öfters, ihre Angriffe in Punkte zu verwandeln und sich damit den Notwendigen Vorsprung für den Satzgewinn mit 25:21 zu erspielen. Glücklich und zufrieden ging es in den zweiten Satz, doch alle erlebten plötzlich ein Déjà-vu, denn nichts ging mehr. Gleich zu Beginn brachten unglückliche Schiedsrichterentscheidungen eine Unruhe ins eigene Spiel und Vogelstang sammelte Punkt für Punkt und konnte einen zweistelligen Vorsprung herausspielen. Erst im letzten Drittel des Satzes fanden sie Mädels wieder zu ihrem Spiel und konnten Punkt für Punkt aufholen. Die mitgereisten Eltern feuerten ihre Mädels lautstark an und kleine Änderung von Lukas puschten sie Ball für Ball nach vorne. Mit einer stabileren Annahme und clever gelegten Angriffen durch Jana erspielten sie sich in einem dramatischen Endspurt noch den Ausgleich zum 24:24, bevor der Satz durch einen starken Angriff und Aufschlag doch an Vogelstang ging. Die Aufholjagd hatte jedoch seine Wirkung gezeigt und puschte die Wieslocher Mädels noch einmal zu ihrer besten Leistung. Von Anfang an brachten die Mädels gleich ihr bestes Volleyball aufs Feld und dominierten den Tiebreak. Mit einer sehr starken Aufschlagserie machte Juliane den Sack zu und unterstrich damit auch ihre starke Gesamtleistung. Mit 15:5 gewannen sie den Tiebreak und verteidigten damit auch die Tabellenführung. Zufrieden strahlten die Mädels nach dem Sieg und konnten somit ihre neuen Trikots, Jacken und Einspiel-Shirts mit drei Siegen und einem sehr großen Schritt zur Regionalmeisterschaft einweihen.
D1: Nichts zu holen in Mannheim
(Saison 16/17, D1, 30.1.2017)
Nachdem die Wieslocher Damen letztes Wochenende die spektakulärste Anreise der Liga nach Bohlingen hatten, war es am Samstag nach Mannheim recht entspannt…wohl zu entspannt.Obwohl die TSGler eher als Außenseiter ins Spiel ging, wollten sich die Damen diesmal mit Punkten belohnen. Dazu kam das beide Zuspielerinnen nicht 100% Fit waren, Nikola Isenhardt kämpfte mit einem Kapselriss am Finger und Isabell Miersch plagte sich mit einer Erkältung.Dennoch begann das Spiel ausgeglichen. Doch fing bei einem Spielstand von 13:15 die Annahmen an zu wackeln und die Damen schafften es nicht, sich am Netz durch zu setzten.Der zweite Satz begann, wie der erste abgeben wurde. Erst bei 10:15 Punkten fingen die Wieslocherinnen wieder an, zu kämpfen und zeigten kurz was eigentlich in der Mannschaft steckt.Die Damen holten langsam auf und konnten bis zu einem 17:19 verkürzen, aber verfielen dann wieder ihr altes Muster, wie zu Beginn des Satzes.Auch der dritte Satz sah ähnlich aus und die Mannschaft konnte ihre Stärken nicht in den Vordergrund stellen, verlor somit das Spiel 0:3 und ließ wichtige Punkte in Mannheim liegen.Nächsten Samstag darf die TSG Wiesloch die Nachbarn vom HTV in der Helmut-Will Halle begrüßen. Los geht´s am 04.02. um 19:30. Wir freuen sich auf zahlreiche Wieslocher Fans.
Wieder keine Punkte für die Oberliga Damen
(Saison 16/17, D1, 11.2.2017)
Am Wochenende machten sich die OL-Damen auf den Weg nach Freiburg, um dort ihr Spiel gegen den Tabellenvierten zu bestreiten. Nach mehreren Spielen in Folge, die nicht ganz den erwünschten Erfolg gebracht hatten, waren die Mädels der TSG hoch motiviert das Blatt an diesem Wochenende zu ihren Gunsten zu wenden. Diese Einstellung war direkt zu Beginn des ersten Spielabschnitts deutlich zu spüren, konzentriert und druckvoll starteten die Wieslocherinnen das Spiel. Mit guten Aufschlägen und Angriffen gelang es den TSGlerinnen ihre Konkurrentinnen aus Freiburg unter Druck zu setzen und immer wieder zu Fehlern zu zwingen. So gelang es den Mädels aus Wiesloch sich schon früh einen kleinen aber feinen 4-Punkte Vorsprung zu erarbeiten. Wie zu erwarten wollten die Freiburgerinnen den Satz jedoch nicht kampflos an Wiesloch abgeben und fanden immer mehr in ihr eigenes Spiel. Die Fehlerquote auf Freiburger Seite wurde mehr und mehr reduziert und es fiel den Damen der TSG immer schwerer zu punkten. Vor allem der mentale Druck auf die Wieslocherinnen wuchs spürbar an und die Angriffe und Aufschläge der TSG Mädels wurden sichtbar zaghafter und ungefährlicher. Bei einem Spielstand von 20:20 zeigten nun die USC Damen aus Freiburg die bessere Nervenstärke. Sie hatten nicht nur das anfängliche Selbstbewusstsein der Wieslocher Mädels stark angekratzt, sondern auch ihren eigenen Kampfgeist wiedergefunden. Am Ende des ersten Satzes gelang es den Damen der TSG leider nicht gegen die Freiburgerinnen anzukommen und so ging dieser, trotz eines guten Wieslocher Starts mit 20:25 an den USC Freiburg. Obwohl die Stimmung unter dem überraschenden Satzverlust gelitten hatte, waren die Mädels der TSG noch lange nicht bereit dem USC das Spiel zu überlassen. In den zweiten Satz starteten die TSG Damen, zwar nicht ganz so druckvoll wie in den ersten, jedoch konnten sie immer wieder Punkte für sich entscheiden und so blieben sie den Konkurrentinnen aus Freiburg dicht auf den Fersen. Fehler in der Annahme, aber vor allem beim Aufschlag häuften sich und aus dem Angriff wurde wieder der Druck genommen. Gepaart mit einer sehr stabilen Abwehrleistung auf Freiburger Seite, standen die Zeichen nicht auf Wieslocher Seite. Schnell gerieten die TSG Mädels in Rückstand und es gelang ihnen auch bis zum Ende des Satzes nicht die 7 Punkte auf ihre Gegnerinnen wieder gut zu machen. Der zweite Spielabschnitt wurde ebenfalls auf Seiten der Freiburgerinnen mit 18:25 für den USC entschieden. Eigentlich hatten die Damen aus Wiesloch nun nichts mehr zu verlieren, denn entweder man schaffte es den Ausgang des Spiels noch einmal zu wenden und somit wenigstens noch zwei Punkte auf dem eigenen Konto zu verbuchen oder eben nicht. Doch leider waren die Anspannung und der Druck der sich durch die vergangenen Niederlagen aufgebaut hatte bei allen zu spüren. Zwar konnten die TSGlerinnen zu Beginn des dritten Satzes noch den Anschluss halten, doch wieder gewann am Ende die Nervosität und die Damen gerieten immer weiter in Rückstand. Trotz einiger guter Aktionen auf Wieslocher Seite, die immer wieder durch einen starken Kampfgeist der Freiburgerinnen abgewehrt wurde, gelang es den Mädels aus Wiesloch nicht mehr, die doch so wichtigen Punkte gegen den USC zu machen. Am Ende der Begegnung entschied der USC Freiburg den letzten Satz mit 25:15 für sich.
Niederlage in Ladenburg
(Saison 16/17, D2, 11.2.2017)
Am Samstag, den 11.02.2017 fuhr die 2. Damenmannschaft der TSG Wiesloch unvollständig zum Spieltag gegen die LSV nach Ladenburg. Im ersten Satz des Spiels herrschte durchweg eine große Unsicherheit auf dem Spielfeld und die Wieslocher Damen spielten weit unter ihrem eigentlichen Können, so dass dieser Satz deutlich an Ladenburg mit einem Punktestand von 25:8 ging. Der zweite Satz zeigte nun besser, zu was die Mannschaft eigentlich imstande ist und dieser verlief zunächst recht ausgeglichen. Die Wieslocher Damen bauten allmählich eine kleine Führung aus, jedoch gewann das Team aus Ladenburg, trotz einiger hart umkämpfter Ballwechsel, auch diesen Satz mit 25:21. Der letzte Satz des Spieltages begann wieder ausgeglichen, doch am Ende erspielte sich die LSV einen Vorsprung, den die Damen 2 aus Wiesloch nicht mehr einholen konnten. Die gegnerische Mannschaft gewann mit 25:18 auch diesen dritten Satz und somit das Spiel mit 3:0.
Wieslocher Herren bezwingen den Tabellenführer
(Saison 16/17, H1, 11.2.2017)
Mit einer herausragenden Leistung schlug die Herrenmannschaft der TSG Wiesloch in ihrem Auswärtsspiel am Samstag den Tabellenführer der Landesliga TSG HD-Rohrbach II.Pünktlich 15:00 Uhr startete das Spiel in der IGH-Halle in Rohrbach, für das Trainer Martin Rattinger die Devise erklärte: “Wir haben heute nur ein Spiel. Das heißt wir können von Beginn an 120% geben.”Bereits der zweite Spielzug, bei dem der Ball gefühlt mehr als 10 mal das Netz überquerte, bevor es zu einem Punkt kam, machte klar: Hier steht ein spannendes Spiel auf dem Plan. Den Rohrbachern gelang es, sich eine kleine Führung aufzubauen, doch die Herren aus Wiesloch kämpften sich zügig wieder heran. Durch eine gute Feldabwehr und den nötigen Biss erarbeiteten sie sich Chancen, die insbesondere die Außenangreifer Felix Goldschmitt und Andreas Dahl immer wieder für Punkte nutzten. In der Satzmitte blieb das Angaberecht, durch viele Aufschlagfehler, aber auch konsequente Angriffe auf beiden Seiten nie länger als einen Punkt beim jeweiligen Team. Und auch die heiße Schlussphase war geprägt von einem offenen Schlagabtausch. Zunächst führten die Wieslocher Herren mit 23:22, um dann zwei Ballwechsel später einem Satzball für Rohrbach entgegenzublicken. In packenden Spielzügen gelang es den Wieslochern, den Satzball abzuwehren und im Anschluß drei Punkte zu erspielen, womit sie den ersten Satz auf ihrem Konto verbuchen konnten.. Genau wie im ersten Satz, lieferten sich die Teams in der Folge weiterhin ein fesselndes Duell. Beide Seiten wechselten regelmäßig die Führung, doch keiner der Mannschaften gelang es, sich einmal mehr als zwei Punkte vom Gegner abzusetzen. Drei volle Rotationen dauerte dieser Satz, bis Zuspieler Phillipp Michele die Aufschlagzone beim Spielstand von 25:25 betrat. Getrieben vom eigenen Siegeswillen gelang es der Mannschaft die fehlenden zwei Zähler zum Satzsieg zu erkämpfen.. Beflügelt von einer 2:0-Satzführung wollten die Wieslocher Herren das Spiel im dritten Satz mit allen Mitteln zu Ende bringen. Doch weit gefehlt: Früh im Satz gingen die Rohrbacher in Führung, auch wenn es bis zur Satzmitte beim gewohnten Bild blieb. Beide Seiten glänzten durch gute Abwehrarbeit und litten unter gewissen Blockschwächen, die dem Angriff des jeweiligen Gegners die Arbeit etwas erleichterten. Erst in der Satzmitte bäumte sich das Heidelberger Team noch einmal so richtig auf. Fehlerfrei und außerordentlich druckvoll schlugen sie in die Wieslocher Annahme auf. Am Ende mussten sich die Herren vom Leimbach dann sogar deutlich mit 25:17 geschlagen geben. Wer die Wieslocher Herrenmannschaft in den letzten Jahren beobachtet hat, dürfte vom nun Folgenden überrascht sein. Trotz des deutlichen 3. Satzes, ließen sich die Männer in den schwarzen Trikots nicht aus der Bahn werfen. Ganz im Gegenteil wurde die Fehlerqoute bei den Angaben auf nahezu Null reduziert und der Druck in selbigen erhöht. Zwei Auszeiten benötigte der Rohrbacher Trainer, um Mittelangreifer Johannes Viebig bei den Angaben zu stoppen. Fünf Punkte in Folge sorgten sie für direkte Punkte oder die daraus resultierenden Annahmen machten es den Rohrbacher Angreifern unmöglich einen Punkt zu erzielen. Am Spielgeschehen sonst änderte sich wenig, gekämpft wurde auf beiden Seiten um jeden Zähler und die aus Wiesloch mit angereisten Zuschauer, wurden für ihr Kommen mit tollen Spielzügen belohnt. Denkbar knapp gelang es schlussendlich aber doch der TSG Wiesloch den Satz 25:23 für sich zu entscheiden und das Spiel 3:1 zu beenden.. Reelle Chancen auf die Meisterschaft rechnet sich in Wiesloch niemand mehr aus, doch zwei von drei Top-Teams in der Liga wurden geschlagen. Das Duell mit dem HTV steht noch aus und eins ist sicher: Die Wieslocher sind heiß auf den Sieg! Ein Video vom letzten Punkt des Tages findet ihr im gleichlautenden Beitrag auf der Facebookseite https://www.facebook.com/tsgwiesloch.volleyball/
Abstiegsduell gewonnen
(Saison 16/17, D1, 21.2.2017)
Nun war es soweit, die Begegnung mit den direkten Konkurrenten vom SSC Karlsruhe Volleyball stand vor der Tür. Ein Sieg musste her, immerhin ging es um den Erhalt des siebten Tabellenplatzes. Lukas Dorer und seine Mädels waren in den letzten Wochen aufgrund der vier Niederlagen in Folge im Training intensiv damit beschäftigt, zu altem Selbstbewusstsein und alter Spielfreude zurück zu finden, weshalb sich alle einig waren, dass eine weitere Pleite unbedingt verhindert werden musste. Und so versuchten die Spielerinnen trotz großer Anspannung mit Freude und Spaß ins Spiel zu starten und Karlsruhe aus der Halle zu fegen. Die Umsetzung dieses Vorsatzes gelang im ersten Satz erstaunlich gut. Die Mannschaft trat fokussiert und kampfbereit auf und es wurde Einsatz um jeden Ball gezeigt. Auch verbesserte sich die Mannschaftsleistung im Gegensatz zu den letzten Spielen insofern, als nur sehr wenige Eigenfehler gemacht wurden und der Gegner wieder mit sehr starken Aufschlägen unter Druck gesetzt wurde. So konnte der Vorsprung von 13:7 Punkten kontinuierlich ausgebaut werden und der erste Satz musste vom Gegner mit nur 14 Punkten an Wiesloch abgegeben werden. Auch im zweiten Satz präsentierten die Wieslocherinnen lautstark ihr Können und legten Ehrgeiz, Ausdauer und Teamgeist an den Tag. Karlsruhe wurde zu vielen Fehlern gezwungen und durch starke Aufschlagserien konnte bereits früh eine 13:5 Führung erarbeitet werden. Dann wurden die Gegnerinnen allerdings wacher, spielten geschickter und setzten kurzzeitig auch die Wieslocher Annahme unter Druck, sodass Karlsruhe trotz Doppelwechsel der Zuspielerinnen und Diagonalangreiferinnen bis zum Spielstand 17:14 aufholen konnte. Aber auch hier gelang es der Mannschaft letztendlich, Zusammenhalt zu beweisen und sich den Satzgewinn mit nur 19 gegnerischen Punkten zu sichern.Jubeln und Kämpfen – von Punkt zu Punkt – klappt wieder bei den 1. DamenIm dritten Satz wurde deutlich, dass Karlsruhe nichts mehr zu verlieren hatte und daher angriffslustig wurde. Die Spielerinnen der TSG hingegen verfielen in leider allzu bekannte Muster und ließen aufgrund eines Rückstandes von 3:7 Punkten die Köpfe hängen. Auch die vorgenommenen Spielerwechsel von Trainer Lukas erzielten nicht die gewünschte Verbesserung und wieder hatten es die TSGlerinnen schwer, zur alten Form zu finden und ihr eigenes Spiel zu spielen. So mussten sie, wie schon so oft, den dritten Satz mit nur 12 Punkten an Karlsruhe abgeben. Der vierte Satz stand unter dem Motto: Jetzt ganz oder gar nicht. Es musste wieder Vertrauen in die eigene Leistung her, denn weniger als drei Punkte wollten die Wieslocherinnen nicht aus der Halle mitnehmen. Dies war jedoch leichter gesagt als getan. Nach einem etwas ernüchternden Satzbeginn, den die Spielerinnen aus Karlsruhe mit einem Vorsprung von 7 Punkten klar dominierten, kehrte glücklicherweise die nötige druckvolle und aggressive Spielweise der Mannschaft zurück und eine spannende Aufholjagd begann. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und es wurde um jeden Punkt gekämpft. Leider gelang es Karlsruhe zum Schluss, die Nerven zu behalten und den nur noch kleinen Vorsprung zu nutzen, um den Satz für sich zu gewinnen und einen Tiebreak zu erzwingen.Diese starke Aufholjagd brachte die Mädels der TSG allerdings wieder in Form so waren sie im fünften Satz von Anfang an konzentriert, laufbereit und siegessicher, sodass die Karlsruherinnen keine Chance hatten. Zwar wehrten diese sich bis zum Schluss und es gelang ihnen noch, einen Rückstand von 3:7 Punkten wieder bis zu 12:14 Punkte aufzuholen, doch am Ende siegte die TSG.Etwas erschöpft und sehr erleichtert danken wir allen Zuschauern und Helfern. Die Damen I haben ihren Kampfgeist wiederentdeckt und mit diesem Siegesgefühl geht es in zwei Wochen zu Hause gegen den VSG Kleinsteinbach – Bonfire!
U16 Mädels gewinnen Meisterschaft
(Saison 16/17, U16w, 21.2.2017)
Die Wieslocher U16 Mädels reisten zum finalen Verbandsliga-Spieltag mit einer guten Stimmung nach Brötzingen und kehrten mit einem wohlverdienten Lächeln, einer goldenen Medaille und als Nordbadischer Meister wieder zurück. Durch ihre guten Leistungen an den letzten Spieltagen hatten sie sich bereits einen komfortablen Vorsprung erarbeitet, sicher war die Meisterschaft aber noch nicht. Trainerin Lena Puente musste leider auf Kollege Lukas verzichten, konnte mit 13 Mädels aber auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen und so sehr flexibel die Aufstellung gestalten. Im ersten Spiel gegen die VSG Mannheim starteten Lilja im Zuspiel, Luisa und Hannah als Mittelblockerin und Juliane, Ella und Meike auf den Angriffspositionen. Gab es bei den ersten Bällen noch eine kleine Unsicherheit, so führten starke Aufschläge und eine gute Spielleitung von Zuspielerin Lilja schnell zu mehr Stabilität im eigenen Spiel. Durch einen starken Einsatz in der Abwehr konnte der Gegner nur wenige Punkte erzielen, wohingegen Juliane sehr schnell ihre Stärken im Angriff eindrucksvoll ausspielte. Ab Mitte des Satzes wuchs der Vorsprung immer weiter an, was auch nach der Einwechslung von Kristina im Angriff und Lea als Zuspielerin so weiterging und zum 25:15 Satzgewinn führte. Im zweiten Satz kamen mit Vanessa, Maret und Jana drei weitere Spielerinnen zum Einsatz und fügten sich sehr gut ein. Sehr starke Aufschläge von Meike brachen die Gegenwehr der Mannheimer Mädels und so ging der Satz klar und schnell mit 25:8 an die Wieslocher Mädels. Im zweiten Spiel trafen die Mädels nun auf den Gastgeber aus Brötzingen. Mit guten Aufschlagserien von Vanessa und Juliane erspielten sie sich von Anfang an einen Vorsprung, den sie auch nicht mehr abgeben wollten. Kam der Ball einmal zurück, so stand die Abwehr und Zuspielerin Isabel konnte ihre Angreiferinnen wiederum sehr flexibel und erfolgreich einsetzen. Amelie konnte hier einige Punkte über die Mitter erzielen und legte gleich noch weitere gute Aufschläge oben drauf. Mit 25:14 war der Satz schnell gewonnen, doch so einfach sollte es im zweiten Satz nicht werden. Die Brötzinger Mädels wollten nun vor dem eigenen Publikum noch einmal alles in die Waagschale werfen und gaben richtig Gas. Da hielten die Wieslocher Mädels sich auch nicht zurück, so dass ein spannendes Spiel mit vielen umkämpften Ballwechseln entstand. Zum richtigen Zeitpunkt erspielten sich die Wieslocher Mädels mit kämpferischen Abwehraktionen und überzeugenden Angriffen den notwendigen Vorsprung, um den Satz dann sicher mit 25:20 noch zu gewinnen. Im Finale trafen die Mädels mit dem SSV MA-Vogelstang wieder auf bekannte Gesichter. Die Meisterschaft war bereits sicher, doch alle wollten die Saison mit einem Sieg beenden. Und das konnten alle gleich von Beginn an sehen. Sehr gute Aufschläge und effektive Angriffe von Juliane brachten die notwendige Sicherheit, um den Gegner auf Abstand zu halten. Packende Ballwechsel mit unterschiedlichen Gewinnern bestimmten die Mitte des Satzes, bevor die Wieslocher Mädels mit Zuspielerin Isabel sich immer besser durchsetzen konnten und den ersten Satz mit 25:18 für sich entschieden. Leichter wurde es zu Beginn des zweiten Satzes nicht, doch eine konstant hohe Konzentration ließ einfach nicht viele einfache Punkte für den Gegner zu, während diese immer mehr Probleme in der Annahme bekamen. Zum richtigen Zeitpunkt war der Druck in den Aufschlägen wieder da, so dass Vogelstang keinen starken Angriff umsetzen konnte. Aus den abgewehrten Bällen konnte stattdessen Zuspielerin Lilja nun umso besser ihre Angreiferinnen einsetzen, so dass Jana, Vanessa, Maike und Amelie auch ihre Angriffsstärke demonstrieren konnten und sich einige Matchbälle erspielten. Ein Punkt noch und alle konnten jubeln, doch plötzlich gelang nichts mehr und der Gegner holte Punkt für Punkt auf. Es ja gerade so aus, als ob alle nur auf den Fehler des Gegners warteten, doch diesen Gefallen taten die Mädels aus Vogelstang dann nicht. Es ist so auch richtig, denn der Meisterschaftspunkt sieht viel besser aus, wenn man ihn selber erzielt. So nahm sich Jana ein Herz und versenkt ihren Angriff mit einem guten Diagonalangriff zum 25:21 im gegnerischen Feld. Die Auswechselspielerinnen und Trainerin Lena stürmten das Feld und dem Jubeln und Feiern stand nichts mehr im Wege. Bei der Siegerehrung gab es die verdiente goldene Medaille, ein Meisterschaftsshirt der NVJ und natürlich eine ausführliche Foto-Saison für die Vereinshomepage und Fotoalben. Hinter der Kamera freute sich auch Abteilungsleiter Martin Rattinger über die Meisterschaft und die sehr guten gezeigten Leistungen während der ganzen Saison. Mit 11 Siegen und nur einer sehr knappen Niederlage ist die Meisterschaft wohl verdient, doch es ist ja nur der erste Schritt. Am 18. März geht es nun zur Regionalmeisterschaft, um mit den Siegern aus Württemberg und Südbaden die Tickets für die Deutsche Meisterschaften auszuspielen. Es ist sicherlich kein einfaches Unterfangen und die Gegner kommen aus großen Volleyball-Hochburgen, doch erst einmal müssen die Spiele gespielt werden. Nach einer längeren Durststrecke ist diese Teilnahme bereits ein großer Erfolg und Abteilungsleiter Martin Rattinger freut sich sehr darüber. Es wird sich zeigen, was alles auf der Regionalmeisterschaft zu erreichen ist, auf jeden Fall können alle erst einmal die Meisterschaft genießen und dann mit einer guten Stimmung den nächsten Schritt angehen.
U20 Mädels mit starkem Heimspieltag
(Saison 16/17, U20w, 21.2.2017)
Zum letzten Landesliga-Spieltag luden die Wieslocher U20 Mädels in der heimischen Helmut-Will-Halle ein. Bei fünf Mannschaften spielte Jeder einmal gegen Jeden um den Tagessieger festzustellen. Trainerin Franziska Wiederkehr verstärkte ihre U20 Mädels noch mit Isabel, Amelie, Meike und Juliane aus der U16, so dass sie eine sehr schlagkräftige Truppe zusammenstellen konnte. Mannschaftsführerin Vanessa sowie Franziska und Camilla führten die Mannschaft mit ihrer ganzen Erfahrung und konnten so ihren Mitspielerinnen immer wieder Tipps mitgeben. Die Bälle wurden von den Zuspielerinnen Müberra und Clara sehr gut verteilt, so dass die Angreiferinnen Emily, Leonie, Maren und Olivia sich immer wieder im Angriff erfolgreich durchsetzen konnten. Aufgrund von Versäumnissen an den Spieltagen zuvor, durften die Mädels in der Landesliga den letzten Spieltag bestreiten und konnten nicht mehr in den Ausgang der Verbandsmeisterschaft eingreifen.Nicht nur mit mächtigen Angaben, wie hier durch Franziska, setzten die Wieslocherinnen ihre Gegner unter DruckDoch an diesem Spieltag zeigten sie noch einmal ihr gesamtes Können. Starke Aufschläge und Angriffe dominierten gegen jeden Gegner das Spiel und führten zu klaren Siegen. Mit dem Tagessieg und den erzielten Punkten konnte sich die Mannschaft aber noch für den Jugendverbandspokal am 19. März qualifizieren. Bei gleicher Leistung kann das Team dort sicherlich um den Pokalsieg mitspielen.
Derby wird zur Zitterpartie
(Saison 16/17, H1, 26.2.2017)
Am Samstag kam es im Sport- und Kulturzentrum Harres zum Lokalderby zwischen den Landesliga-Herren vom AVC St. Leon-Rot und der TSG Wiesloch. Die große Anzahl an Zuschauern und die geräumige Halle sorgten für ein angemessenes Ambiente und Tagesmaskottchen Labradorhündin Lia begrüßte sowohl die Wieslocher Spieler, als auch die Gastgeber mit gleicher Freude.. Von Beginn an machte der AVC, getrieben von der lautstarken Unterstützung der eigenen Fans, eine sehr gute Figur im Aufschlag und verhinderte so, dass die Wieslocher Herren ins Spiel fanden. Die in den letzten Partien sehr stabile Annahme der TSG bröckelte an diesem Tag gehörig, sodass der Ball regelmässig nur ungefährlich auf die St. Leon-Roter Seite zurückkehrte, wo konsequente Angreifer für Punkte in Serie sorgten. Die beiden Wieslocher Mittelblocker hatten während des gesamten Spiels mit den klugen Entscheidungen des gegnerischen Zuspielers zu kämpfen und kamen häufiger zu spät, um den Block auf den äußeren Positionen zu schließen. Stand der Block doch einmal gut, schlugen die AVC-Angreifer gekonnt daran vorbei. Die ersten beiden Sätze gingen so verdient mit 25:20 und 25:21 an die Heimmannschaft.. Mit einer drohenden Niederlage vor Augen kamen die Wieslocher in der Satzpause zusammen, um sich gegenseitig Mut zu machen und vor Augen zu führen, dass ein Volleyballspiel bei einem 2:0 Rückstand noch lange nicht vorbei ist. Kapitän Nis Boy Naeve schwor sein Team noch einmal ein: Punkt für Punkt. Satz für Satz. Dann holen wir hier noch zwei Punkte! Entschlossen kehrten die Spieler auf das Feld zurück. Leichter wurde das Spiel dadurch nicht, aber ließ man zuvor die Köpfe doch einmal hängen, bauten sich die Wieslocher jetzt nach jedem verlorenen Punkt gegenseitig auf und feierten gewonnen Ballwechsel wie einen Satzsieg. St. Leon-Rot ließ sich dadurch zeitweise aus dem Konzept bringen und was die Wieslocher Mitten im Block an Schwächen zeigten, machten sie im Angriff mehrfach wieder wett. Auch die Außenangreifer ließen sich von der neu gewonnenen Euphorie anstecken und griffen beherzter und zielsicherer an. Ronald Trump, der das Team zuletzt in den meisten Fällen nur von der Bank aus unterstützen durfte, vertrat über weite Strecken den fehlenden Andreas Dahl und punktete regelmäßig durch intelligentes Spiel mit dem gegnerischen Block. In einem aufreibenden Satz, der mit 25:22 für die Gäste endete, gelang es den Wieslochern eine Wende einzuleiten und den AVC zu verunsichern. Im vierten Satz gelang es der Heimmannschaft nicht, sich auf die neu gewonnene Stärke der TSG einzustellen und die Probleme der Wieslocher schienen sich nun auf die St. Leon-Roter Spieler zu übertragen. Deutlich mehr Aufschläge landeten plötzlich im Netz und die Annahme begann zu schwächeln. Ein 18:25 quittierte den Leistungswechsel der beiden Teams.. Der Tie-Break stand bevor und nach einem solchen Comeback wollten sich die Gäste in den schwarzen Trikots den Sieg nicht mehr nehmen lassen. St. Leon-Rot hielt dagegen und Punkt um Punkt blieb es spannend. Bei 12:14 gelang es dem AVC, den ersten Matchball abzuwehren. Beim zweiten Versuch entschied dann der Schiedsrichter das Geschehen. Ein hart geschlagener Angriff der Wieslocher landete deutlich im Aus, doch der 1. Schiedsrichter entschied, dass der St. Leon-Roter Block noch dran war, wodurch das Spiel 2:3 für die TSG Wiesloch beendet war.. Nach nunmehr 6 Siegen in Folge treffen die Wieslocher Herren am nächsten Wochenende auf den Drittplatzierten der Tabelle vom HTV Heidelberg. 4 Spiele hält die Saison noch für jedes Team bereit, 9 Punkte trennen die TSG vom Spitzenreiter TSG Rohrbach, 8 Punkte entfernt liegen drohend die Abstiegsplätze. Das ruft nach weiteren spannenden Spielen in dieser Landesliga.
Kleinsteinbach zu stark für Damen 2
(Saison 16/17, D2, 6.2.2017)
Am Samstag, den 04. Februar fuhren die Damen 2 der TSG Wiesloch zu einem weiteren Auswärtsspiel nach Kleinsteinbach. Beide Mannschaften starteten hochmotiviert in das Spiel, sodass der erste Satz sehr ausgeglichen begann. Wiesloch hatte am Anfang die Nase vorne bis die Kleinsteinbacherinnen die Führung mit 9:8 übernahmen. Nach einer gut getakteten Auszeit von Trainer Stefan Koch konnten die Damen der TSG wieder zum 17:17 ausgleichen, doch Wiesloch konnte dem starken Druck der VSG Kleinsteinbach dann nichts mehr entgegenbringen, sodass Kleinsteinbach letztendlich mit 25:22 den ersten Satz gewann. Im zweiten Satz konnte Wiesloch sich am Anfang wie im ersten Satz eine Führung von fünf Punkten erspielen, doch wieder konnte sich die VSG herankämpfen und die Führung übernehmen. Es ging ausgeglichen weiter und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Bei einem Punktestand von 14:14 konnte Eva Lietzmann mit einigen starken Aufschlägen die Mannschaft zu einer 19:14 Führung bringen. Kleinsteinbach gab jedoch nicht auf und kämpfte sich wieder gut ins Spiel. Es ging auch dieser Satz mit 25:21 Punkten an Kleinsteinbach.Zu Beginn des dritten Satzes war Kleinsteinbach die bessere Mannschaft und ging schnell mit 12:2 in Führung. Lange Ballwechsel ließen die Wieslocher Damen wieder einigermaßen ins Spiel kommen. Nach einem Rückstand von 12:19 hatte Zuspielerin Chantal Rausch eine gute Aufschlagserie und brachte sogar fast den Ausgleich. Die TSG konnte den Kleinsteinbacherinnen nicht mehr wirklich gefährlich werden und so ging auch dieser Satz mit 25:21 und somit das Spiel mit 3:0 an die VSG Kleinsteinbach. Alle Spielerinnen haben toll gekämpft, doch leider waren dieses Wochenende keine Punkte zu holen. Wir hoffen, dass nächsten Samstag gegen den Ladenburger SV mehr drin ist für die Damen 2 der TSG.
D3: Teilerfolg am Wochenende
(Saison 16/17, D3, 6.2.2017)
Die 3. Damen traten am Samstag zunächst gegen den Tabellensiebten SV Sinsheim V und im Anschluss gegen Spitzenreiter VC Walldorf an.Zwei Gegner, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was auch das größte Problem der jungen Damen aus Wiesloch in dieser Saison darstellt. Die Top 3 der Liga sind teilweise mit sehr erfahrenen Spielerinnen besetzt und dominieren häufig das Spielgeschehen. Sodann folgt die TSG auf Platz 4. Sämtliche Mannschaften, die die übrigen Plätze belegen, sind mit sehr jungen, unerfahrenen Spielerinnen ausgestattet und stellen nur selten eine echte Herausforderung für die Wieslocher D3 dar.So machte Trainer Johannes Viebig seinem Team klar, dass im ersten Spiel gegen Sinsheim ein Sieg Pflicht war. Alle 11 Spielerinnen zeigten über die gesamte Spielzeit hinweg, dass sie sich ihrer Stärken bewusst sind und beendeten das Match konzentriert und zügig in drei klaren Sätzen (25:3, 25:8, 25:8).Danach ging es gegen Walldorf. Die Damen taten sich zunächst schwer und spielten nicht selbstbewusst genug, um dem Gegner wirklich die Stirn bieten zu können und so ging der erste Satz schnell 12:25 verloren.Im zweiten Satz kam dann ein Motivationsschub aus den eigenen Reihen. Siegeswille lag in der Luft, als immer mehr Wieslocher Aktionen glückten und die Walldorferinnen in arge Bedrängnis gerieten. Zwei mal erspielten sich die Mädels der TSG in diesem Satz eine Führung. Die Damen vom Nachbar Walldorf kämpften sich aber immer wieder heran und als der Sieg für Wiesloch zum greifen nah war, waren es die Spielerinnen des VC, die den kühleren Kopf bewahrten und das Ruder herum rissen. (23:25)Im dritten Satz bäumten sich die Wieslocher Mädels zu Beginn noch einmal auf. Immerhin hatten sie klar gezeigt, dass auch der Tabellenführer ein schlagbarer Gegner ist. Nach einigen kleinen Fehlern und mit einer für diese Saison untypisch schwachen Angabenquote, reichte es am Ende dann leider nicht mehr, um den VC noch einmal ernsthaft in Gefahr zu bringen.Nichtsdestotrotz war der Trainer stolz auf seine Damen, die streckenweise zeigten, was wirklich in ihnen steckt und im Rest der Saison bleibt noch genügend Gelegenheit, dieses Können weiter unter Beweis zu stellen.
U14 Mädchen triumphieren
(Saison 16/17, U14w, 6.2.2017)
Die Wieslocher Mädels waren mit ihren Trainerinnen Lena Puente und Sophia Rother die Ausrichter des vierten Spieltages der Verbandsliga in der heimischen Helmut-Will-Halle. Aufgeteilt in zwei 3er-Gruppen trafen sie auf die Mädels der TV Bühl Volleyball Jugend und der SG Hohensachsen Volleyball. Im ersten Spiel gegen den TV Bühl begannen die Trainerinnen mit Jana Bachmann, Annika Berndt, Sophie Bieber sowie Maira Naeve und die Mädels konnten sehr schnell eine stabile und sichere Mannschaftsleistung abrufen. Durch starke Sprungflatteraufschläge erzielten sie direkte Punkte, mit denen sie die klare Führung immer weiter ausbauen konnten. Nach ihren Einwechslungen knüpften Tabea Knopf und Annika Biber nahtlos an die gute Leistung an und steuerten auch ihre Punkte zum klaren 25:17 Satzgewinn bei. Im zweiten Satz konnten sie ihr hohes Niveau halten und gingen ebenfalls schnell in Führung. Im Laufe des Satzes zeigte auch Ronja Weckesser ihr Können und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ging der zweite Satz ebenfalls klar mit 25:16 an die Wieslocher Mädels. Der erste Sieg war geschafft, so dass es nun zum Aufeinandertreffen mit der SG Hohensachsen kam. Gleich von Beginn an zeigten die Wieslocher Mädels wieder ihr bestes Können und überzeugten durch sehr starke Aufschläge und erfolgreiche Angriffe. Lena Schröder aus der U13 Mannschaften konnte hier auch bereits sehr gut mithalten und so ging der Satz mit 25:10 mehr als deutlich an Wiesloch. Die Mädels aus Hohensachsen fanden im zweiten Satz immer besser ins Spiel und es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch bis zum Ende. Durch ihre individuelle Klasse konnten die Wieslocher Mädels jedoch die notwendigen Punkte zum 25:22 Satz und somit auch Spielgewinn erzielen. Im finalen Spiel des Tages standen sich nun die Gruppensieger von TV Brötzingen Volleyball und Wiesloch gegenüber. Schnell merkten alle, dass sich hier die beiden besten Mannschaften des NVV gegenüberstanden und sich nichts schenkten. Keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen, so dass die Spannung bei den Mädels wie auch den Zuschauern von Ball zu Ball stieg. Vielleicht war es die lautstarke Unterstützung der Eltern oder auch das eigene Selbstvertrauen, doch zum Satzende hin behielten die Wieslocher Mädels die Nerven und gewannen mit 26:24. Einmal Durchschnaufen und weiter ging es im zweiten Satz. Die Mädels wollten nun den Sieg, um sich noch eine Chance auf die NVV Meisterschaft am letzten Spieltag offen zu halten. Ausgeglichen ging es los, doch Brötzingen konnte sich zur Satzmitte einen guten Vorsprung herausspielen. Die Trainerinnen Lena und Sophia mobilisierten noch einmal die Kräfte und Konzentration der Mädels und so erspielten sie sich Punkt für Punkt. In der „Crunch Time“ waren es dann wieder die Wieslocher Mädels, die konstanter und effektiver ihr Spiel umsetzen konnten und so nach einem hart umkämpften und äußerst spannenden Spiel den letzten Satz mit 25:22 gewinnen konnten. Nach dem Tagessieg ist der Abstand in der Tabelle nun so gering, dass die Wieslocher Mädels sich mit einem Sieg am finalen Spieltag im März noch die Meisterschaft erspielen und als Nordbadischer Meister zu den Regionalmeisterschaften reisen könnenAlso auch ein gelungener Einstand für die U14 Mädels mit ihren neuen Trikots, Einspiel-Shirts und Kapuzenjacken. Gut Aussehen tun sie damit in jeder Situation.
Kein Erfolg in der Verbandsliga
(Saison 16/17, D2, 11.3.2017)
Zum letzten Verbandsliga-Auswärtsspieltag der 2.Damen waren die Mädels zu Gast in Ettlingen/Rüppur. Alle waren motiviert und der erste Satz verlief sehr ausgeglichen, doch leider reichte dies nicht für einen ersten Satzgewinn und der Satz ging knapp mit 21:25 verloren. Im zweite Satz fingen die Wieslocher Damen gut an, doch in der Mitte des Satzes verletzte sich eine unserer Spielerinnen wegen einer Pfütze am Rand des Spielfeldes. Durch diese Unterbrechung verlief der zweite Satz leider sehr chaotisch und die Heimmannschaft fand schneller wieder in die Spur, was zum 17:25 Satzverlust führte. Den dritten Satz startete Wiesloch sehr druckvoll und Isabell Miersch konnte mit starken Aufschlägen eine 4:0 Führung erzwingen. Im Verlauf gab es lange und hart umkämpfte Ballwechsel, die wir auch zwischenzeitlich für gewonnen werden konnte. Zusammengefasst konnte die VSG Ettlingen/Rüppur jedoch durch ihr stabiles Spiel mehr Ballwechsel für sich gewinnen und somit den Satz mit 25:15 und das Spiel für sich entscheiden. Nun kommt es zum großen Abstiegskampf am letzten Spieltag (25.03.2017, ab 13.00 Uhr) in der heimischen Helmut-Will-Halle.
Herren sichern den Klassenerhalt
(Saison 16/17, H1, 11.3.2017)
„Am vorletzten Spieltag reisten die Wieslocher Herren zum ASC Feudenheim. Vor Spielbeginn war klar, sollte die TSG das Spiel gewinnen, wäre ein Abstieg nun auch rechnerisch ausgeschlossen. Nach einem hervorragenden Start in das Spiel standen alle Zeichen auf ein „“schnelles Ende““. Feudenheim hielt im ersten Satz zwar noch gut dagegen (22:25), ließ sich aber im zweiten Satz völlig aus der Halle schießen (10:25). Danach rappelte sich der ASC jedoch wieder auf. Die folgenden zwei Sätze entschied das Team für sich, nachdem die Leistung der Wieslocher zeitweise stark einsank und zu viele Eigenfehler entstanden (25:23, 25:22). Den Tie-Break entschied Wiesloch letztendlich mit 13:15 für sich und kann mit nunmehr 22 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz regulär nicht mehr absteigen. Eine Glanzleistung zeigte hierbei Tilman Heß, der während seiner Einsatzzeiten fehlerfrei durchs Spiel ging und einen großen Beitrag für den schlussendlichen Sieg erbrachte. Die Mannschaft machte an diesem Tage auch in der Feldabwehr eine sehr gute Figur, was nicht zuletzt der guten Übersicht und Motivation von Libero Marcus Zahn zu verdanken war. Soweit das freudige Ergebnis. Nichtsdestotrotz kam keine wirkliche Feierstimmung auf, was doch sehr verwundert, nachdem zuletzt 7 von 8 Spielen gewonnen wurden. Das große Abschlussevent u.a. mit 2 Matches der Herren am 25.03. in der heimischen Helmut-Will-Halle steht noch aus und trotz allem ist der Siegeswille ungebrochen.“
4. Platz für U16 Mädels
(Saison 16/17, U16w, 18.3.2017)
Als Nordbadischer Meister fuhren die Wieslocher U16 Mädels mit den Trainern Lena Puente und Lukas Dorer zu den Süddeutschen Meisterschaften nach Stuttgart. Das Glückslos bescherte den Mädels eine vermeintlich leichtere Gruppe mit Villingen und Backnang. Ohne großen Druck wollten die Mädels um Mannschaftsführerin Isabell Miersch das Spiel gegen Villingen angehen, kamen aber nicht so richtig ins Spiel. Gleich der erste Ball fiel aufgrund eines Missverständnisses einfach ins eigene Feld und sollte ein Sinnbild für den restlichen Spielverlauf sein. Mit Amelie Kraut und Vanessa Hornung auf der Mitte, Meike Zimmermann und Lena Prunge auf Außen sowie Juliane Roßmanith über Diagonal war eine starke Truppe auf dem Feld, die den frühen Rückstand bis zur Satzmitte hin auch wieder ausgleichen konnte. Eine sehr gute Aufschlagserie des Gegners zerstörte jedoch jeden Gedanken an einen Satzgewinn. Auch die Einwechslungen von Jana Bachmann und Maret Biber brachten in diesem Moment keine Lösung. Der zweite Satz musste es also richten und so starteten sie mit großem Elan und Kampfgeist. Wieder bis zur Satzmitte hin gab es ein ausgeglichenes Spiel, bis unnötige Eigenfehler es Richtung Villingen kippen lies. Im Spiel gegen Backnung sollte alles besser laufen, doch sehr viele Eigenfehler brachten den Gegner früh in Führung. Erst ab Mitte des Satzes besannen sich die Wieslocher Mädels wieder auf ihre eigenen Stärken. Eine stabilere Annahme und Abwehr brachten die Sicherheit für eigene Angriffe. Hannah Enger punktete immer wieder über die Mitte und so sicherten sie sich den ersten Satz. Imzweiten Satz organisierte Meike immer wieder gut die Abwehr, so dass Zuspielerin Lilja El Berins sowie die Angreiferinnen Ella Schüssele und Christina Sinicyna sich sehr gut einfügen konnten und das Spiel für sich entschieden. In der Endrunde trafen die Mädels nun auf die favorisierten Teams aus Stuttgart und Freiburg. Gegen Stuttgart machten sie gleich den ersten Punkt und es kam ein wenig Hoffnung auf, bis Stuttgart so richtig loslegt und schnell mit 10:2 in Führung ging. Beim Stand von 15:24 durfte Meike zum Aufschlag und alle stellten sich schon auf das Satzende ein. Über den ersten Punkt für Wiesloch freuten sich alle noch verhalten, ab dem dritten Punkt stieg jedoch sprunghaft die Stimmung und der Kampfgeist war geweckt. Meike erzielte immer mehr direkte Punkte mit ihrem Aufschlag und und den Rest erledigte eine gute Blockarbeit und starke Angriffe. Erst beim Stand von 22:24 gelang es den Stuttgart Mädels den noch fehlenden Punkt zu machen und sich in die Satzpause zu retten. Dass diese Aufholjagd ihre Spuren hinterlassen hatte, konnten alle zu Beginn des zweiten Satzes sehen. Die Wieslocher Mädels gingen es euphorisch an und schnell mit 7:1 und 10:4 in Fürhung. Gewonnen hat man jedoch erst, wenn auch der letzte Ballwechsel gespielt ist. Ball für Ball fanden die Stuttgart Mädels wieder zu ihrem Spiel und dominierten nun wieder durch ihre eigenen sehr starken Aufschlägen das Spielgeschehen. Leider fanden die Wieslocher Mädels erneut kein Mittel gegen diese Aufschläge und mussten sich mit 19:25 doch geschlagen geben. Trotz der Niederlage können die Mädels mit diesem Spiel sehr zufrieden sein, da sie ein sehr gutes Volleyball mit viel Herz und Einsatz gezeigt haben und einen klar besseren Gegner doch fasst am Rande eine Niederlage hatten. Im letzten Spiel gegen Freiburg ging es für Wiesloch leider um nichts mehr, so dass bei allen erst ein wenig die Luft raus zwar. Die Trainer Lukas und Lena bauten die Mädels noch einmal auf und gaben allen Spielerinnen nochmal ihre Einsätze, so dass sie später auch von ihren spielerischen Erlebnissen auf einer Süddeutschen Meisterschaft erzählen können.
U20 Mädels gewinnen NVJ Pokal
(Saison 16/17, U20w, 19.3.2017)
Zum Abschluss der Saison fuhren Betreuerin Franziska Wiederkehr und die U20 Mädels mit einer guten Stimmung zum Jugendverbandspokal nach Beiertheim, denn sie konnten mit einer starken Mannschaft antreten. Die Startaufstellung mit Mannschaftskapitän Vanessa Rühl, Franziska Stadler und Isabell Miersch aus der Oberliga, Katja Merx und Juliane Roßmanith aus der Verbandsliga wurde vervollständigt mit Camilla Kahlich aus der 3. Liga. Müberra Bayram, Marie Vöhringer und Maren Werner ergänzten die Mannschaften an diesem Tag und brachten sich hervorragend mit ein. In der Vorrunde trafen die Mädels zuerst auf TV Bretten und dann auf die Mädels des SSC Karlsruhe. Als Teilnehmer der Verbandsliga stellte sich Bretten als einen nicht zu unterschätzenden Gegner dar, so dass sich die Wieslocher Mädels doch immer gut konzentrieren mussten. Sehr starke Aufschläge von allen Spielerinnen brachten die gegnerische Annahme immer wieder in Bedrängnis, so dass kein gefährlicher Angriff zustande kam. Die einfachen Bälle wiederum verwerteten die Wieslocher Mädels meisten direkt zu einem Punkt, so dass sie trotz der engagierten Gegenwehr das Spiel dominieren konnte. Nach zwei gewonnenen Sätzen war der gute Start gelungen und Karlsruhe konnte kommen. Die Karlsruher Mädels kannten sie bereits aus der Landeliga und waren bei weitem nicht so stark wie Bretten einzustufen. Trotzdem gingen die Wieslocher Mädels die Partie mit entsprechendem Engagement an und Maren, Marie und Müberra im Zuspiel konnten ihr Können zeigen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gingen beide Sätze auch klar an Wiesloch, so dass sie in der Endrunde nun auf die Sieger der beiden anderen Gruppen trafen. Im ersten Spiel gegen die VSG Mannheim waren es erneut die sehr starken Aufschläge, die die Gegnerinnen sehr häufig in Bedrängnis brachten. Einen sehr guten Tag erwischte dabei Katja Merx, die immer wieder direkte Punkte mit ihrem Aufschlag erzielen konnte. Kam der Ball einmal zurück, so verteilte Isabell die Bälle gut auf ihre Angreiferinnen Franzi, Camilla und Juliane, die wiederum druckvoll und effektiv ihre Angriffe umsetzen. Eine konzentrierte Leistung war immer wieder gefordert, denn auch Mannheim hatte immer wieder gute Aufschläge zu bieten. Beide Sätze konnten die Mädels um Mannschaftskapitän Vanessa dadurch klar für sich entscheiden und es kam zum entscheidenden Spiel gegen den Gastgeber aus Beiertheim. Diese hatten sich im Spiel gegen Mannheim sehr stark präsentiert, so dass mit einem spannenden Spiel zu rechnen war. Anfangs noch auf gleichem Niveau konnten sich die Wieslocher Mädels immer besser im Angriff durchsetzen. Dazu kam noch eine stabile Block/Abwehr-Arbeit, so dass die Sicherheit ins Spiel zurückkehrte. In wiederum zwei Sätzen hatten die Mädels um Betreuerin Franziska das letzte Spiel für sich entschieden und damit hochverdient den Jugendverbandspokal gewonnen. GLÜCKWUNSCH !!!
Siegreicher Abschluss der Oberliga Damen
(Saison 16/17, D1, 25.3.2017)
Am letzten Spieltag der Saison begrüßten die 1. Damen der TSG Wiesloch die Mannschaft aus Bad Dürrheim. Auch wenn ein Sieg oder eine Niederlage nichts mehr am Tabellenstand beider Mannschaften verändern würde, wollten die Wieslocherinnen zum Abschluss noch einmal alles geben und an die gute Trainingsleistung der letzten beiden Wochen anknüpfen. Auch Trainer Lukas Dorer machte klar: „Ich will dieses Spiel heute auf jeden Fall gewinnen, aber vor allem will ich, dass ihr Spaß habt.“ So starteten die Damen der TSG mit guter Stimmung in den ersten Satz und wollten gleich mit den ersten Angriffen dem Gegener zeigen, was ihr Tagesziel war. Zur Mitte des Satzes brach die Leistung der Wieslocher Damen jedoch zusammen und den Gegnerinnen aus Bad Dürrheim wurden Punkte geschenkt. Ein Doppelwechsel beim Spielstand von 10:16 half den TSG Mädels sich wieder zu fangen und brachte nach eine Aufschlagserie kurzzeitig sogar die Führung. Diese konnte leider nicht lange gehalten werden und durch zu viele Eigenfehler auf der Wieslocher Seite wurde der erste Satz verschenkt und ging an die gegnerische Mannschaft mit 22:25. Wachgerüttelt vom ersten Satz sammelten sich die TSGlerinnen wieder und starteten in den zweiten Satz, mit dem Wissen, sobald die Eigenfehler vermieden werden, gehört der nächste Satz ihnen. Dies gelang zu Beginn des Satzes noch nicht so gut und so war dieser am Anfang recht augeglichen. Doch die Wieslocherinnen wurden immer stärker und konnten durch gut plazierte Angriffe punkten bis sie irgendwann mit 16:9 in Führung gingen. Jeder Ball wurde abgewehrt und erkämpft und so erspielten sich Wieslochs Damen mit viel Lauf-und Beinarbeit den Satzsieg mit 25:17. Voller Energie und Freude wollten die TSGlerinnen an den vorangegangenen Satz anknüpfen. Gesagt, getan. Die Dürrheimerinnern wackelten in der Annahme und brachen in der Abwehr ein. Diese Chance nutze die Wieslocher Mannschaft aus. Die Annahme, das Zuspiel und die Angriffe saßen. Caroline Odenwald brachte ihre Mannschaft durch starke Auffschlägen in Führung und als Kapitän Lisa Gutfleisch bei einem Spielstand von 10:9 an den Aufschlag kam, erhöhte sie diesen nochmal um 10 Punkte. Trotz des hohen Vorsprungs blieben die Wieslocherinnen hoch konzentriert und erspielten sich mit den letzten Ballwechseln einen Satzgewinn von 25:12. Trainer Lukas Dorer wollte am letzten Spieltag der Saison allen Spielerinnen die Chance geben nochmal auf dem Feld zu stehen und so startete er mit einer veränderten Aufstellung in den vierten Satz. Dieser begann jedoch wieder mit vielen Eigenfehlen und die eingewechselten Spielerinnen hatten Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. So konnten die Gegnerinnen aus Dürrheim einen Vorsprung ausbauen und mit 12:5 in Führung gehen. Die Wieslochernnen waren fest entschlossen weiterzukämpfen und konzentrierten sich wieder darauf Punkte zu machen. Punkt für Punkt verringerten sie den Rückstand auf die Gegnerinnen, welche auch bei 21:19 noch vorne lagen. Die TSG Mädels stellten einen starken Block und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Bei 24:21 wechselte die Angabe nochmals auf die Seite der Dürrheimerinnen, doch der letzte Aufschlag landete im AUS und die Wieslocher Mädels gewannen den Satz mit 25:22 und somit das Spiel 3:1. Jetzt heißt es abwarten, was in den oberen Ligen geschieht, da es durch unglückliche Entwicklungen noch zu weiteren Absteigern kommen kann und somit der eigentlich sichere drittletzte Platz doch absteigen muss. Ein großes DANKE geht an alle die unsere Oberliga-Damen die ganze Saison über angefeuert haben und an alle Mannschaften der TSG Wiesloch, die die Mannschaft an den Heimspieltagen immer super unterstützen und helfen.
Spannendes Saisonende der Damen 2
(Saison 16/17, D2, 25.3.2017)
Für unsere Verbandsliga-Damen um Trainer Stefan Koch stand am letzten Spieltag der Klassenerhalt auf dem Spiel, denn es musste auf jeden Fall mehrfach gepunktet werden. Im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Bühl lief zu Beginn alles nach Plan. Zuspielerin Isabell Miersch konnte aufgrund einer stabilen Annahme sehr erfolgreich ihre Angreiferinnen Juliane Roßmanith, Eva Lietzmann, Vanessa Weingand, Claudia Faller, Julia Stadler und Rojda Palantöken einsetzen. Libera Meike Zimmermann ging leicht angeschlagen in die Spiele, konnte aber immer der Mannschaft weiterhelfen. Nach zwei klaren Sätzen mit 25:10 und 25:17 kippte das Spiel und die Wieslocher Damen verursachten zu viele Eigenfehler. Die nächsten zwei Sätze gingen daher jeweils mit 16:25 an Bühl bevor es zum entscheidenden Tiebreak kam. Hier behielten die Bühler Damen die Nerven und siegten mit 11:15. Dadurch musste nun ein Sieg gegen Bretten erzielt werden, um sich den drittletzten Tabellenplatz zu erobern. Im ersten Satz gelang dies wieder hervorragend und die Wieslocher Damen behielten mit 25:15 klar die Oberhand, bevor Bretten den zweiten Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnte. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern fanden die Wieslocher Spielerinnen unter der Leitung von Stefan Koch wieder zu ihrem druckvollen Spiel und konnten sich mit zwei klaren Sätzen (25:19 / 25:16) den Sieg sichern. Nun heißt es abwarten, ob es wirklich zum Klassenerhalt reicht, da unglückliche Konstellationen in den oberen Ligen noch alles durcheinander würfen kann.
Die dritten Damen legen Grundstein für die nächste Saison
(Saison 16/17, D3, 25.3.2017)
Die dritten Damen beendeten die Saison auf Platz vier der Kreisliga, in dem sie zunächst den Tabellenführer SV Sinsheim IV in einem spannenden 5-Satz-Spiel gegenübertraten und den Tie-Break für sich entschieden. Auch gegen den Zweitplatzierten der Liga VC Walldorf zeigten unsere jüngsten Aktiven, dass sie oben mitspielen wollen. Das Endergebnis von 0:3 darf nicht über die knappen Einzelergebnisse von 24:26 und zwei Mal 22:25 hinweg täuschen. In beiden Spielen konnte Trainerin Caroline Odenwald an diesem Tag auf einen Kader von 15 Spielerinnen zurückgreifen und aus den vollen Schöpfen. Hierbei gab unter anderem Aleyna Simsek ihr Debut, die laut ihrer Trainerin im vergleich zu ihrer Trainingsleistung noch eine sprichwörtliche Schippe oben drauf legte. Nach beiden Spielen verkündete Caroline dann noch vor versammelter Mannschaft ihren Abschied als offizielle Trainerin aus beruflichen Gründen und wurde herzlich verabschiedet.
Platz 5 am Saisonende
(Saison 16/17, H1, 25.3.2017)
Am letzten Spieltag traten die Wieslocher Herren in der Volleyball-Landesliga zu Hause noch einmal gegen den VC Hoffenheim und die SG Hohensachsen an. Der Klassenerhalt war bereits seit der Begegnung vor einer Woche gegen Feudenheim gesichert, was Trainer Martin Rattinger die Möglichkeit gab, viel auszuprobieren und allen Ersatzspielern noch einmal Einsatzzeit zu gewähren. Unter anderem gab Jakob Storz sein Debout als Zuspieler und Benjamin Wietheger feierte erstmals seit der letzten Saison seine Rückkehr zunächst als Mitte und später dann als Diagonalangreifer. Dabei spielte das Team in verschiedensten Aufstellungen und einige Spieler in ungewohnten Positionen. Streckenweise gelang es der Mannschaft das nötige Niveau auf das Feld zu bringen, aber selbst die Routiniers hatten mitunter Schwierigkeiten eine Konstanz in das Spielgeschehen zu bringen. Im Spiel gegen Hohensachsen steigerte sich das Team rein punktemäßig von Satz zu Satz, verlor aber dennoch 0:3. Im Spiel gegen den VC Hoffenheim gelang in einem an Spannung kaum zu überbietenden ersten Satz mit 31:29 zumindest ein Teilerfolg. Das Match ging in der Folge 1:3 an VC Hoffenheim, wobei die Satzergebnisse (11:25 und zwei Mal 13:25) sehr deutlich machten, dass das Team noch viel Arbeit zu leisten hat, wenn man in der nächsten Saison mit allen Spielern im oberen Tabellenfeld mitmischen will. Den größten Erfolg an diesem Tag sammelte die gesamte Volleyball-Abteilung bei der Spendenaktion. Der Erlös des Spieltages in Höhe von 238,60 € ging dieses Mal an den Verein Volleyball ohne Grenzen, der mit Geld- und Sachmitteln versucht, Kindern und Jugend-lichen in struktur- und wirtschaftsschwachen Regionen Zugang zum Volleyball zu eröffnen. An ihren vier Heimspieltagen gelang es den Wieslocher Herren, die auch die Aktion am letzten Spieltag initiierten, somit insgesamt über 700€ an vier verschiedene gemeinnützige Einrichtungen zu spenden.
D2: 3:0 Niederlage in Beiertheim
(Saison 16/17, D2, 4.3.2017)
Am Samstag machten sich die Verbandsliga-Damen der TSG Wiesloch auf den Weg nach Beiertheim. Aus Erfahrung vom Hinrundenspiel war klar, dass diese Begegnung nicht leicht werden wird, zumal der SV KA- Beiertheim 3 etwas weiter oben in der Tabelle steht. Nichtsdestotrotz startete man motiviert in den ersten Satz. Von Anfang an gestaltete sich der Satz sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen deutlichen Vorsprung herausspielen. So kam es immer wieder zu einem Schlagabtausch und hart umkämpften Ballwechseln. Jedoch hatten die Gastgeber doch das glücklichere Händchen und konnten den Satz mit 25:21 für sich entscheiden. Mehr Konzentration und unnötige Eigenfehler vermeiden war die Devise für den zweiten Satz. Leider fiel aber genau das den Wieslocherinnen sehr schwer. Mangelnde Absprache in Annahme und Abwehr führte dazu, dass die Angreiferinnen nicht gefährlich genug agieren und oft nur Dankebälle zur gegnerischen Mannschaft spielen konnten. Somit war es ein Leichtes für Beiertheim, ihr Spiel optimal aufzubauen und zu punkten. Schnell konnten sie einen Punktevorsprung herausspielen und den kompletten Satz über halten. Der zweite Satz ging verdient mit 25:15 an Beiertheim. Es ging in den dritten Satz. „Wir haben nichts mehr zu verlieren, also alles nochmal rausholen und Siegeswille zeigen!“, so die Aussage von der Wieslocher Mannschaft und Trainer Stefan Koch. Gesagt, aber leider nicht getan. Von Anfang an rannten die Wieslocher Spielerinnen einem mehr als deutlichen Rückstand hinterher. Erst bei einem Punktestand von 24:13 besann sich Wiesloch wieder seinem Können. Urplötzlich funktionierte alles wieder. Die Annahme passte, das Zuspiel war variabel und die Angreifer mutig. Zusätzlich hatten die Gegnerinnen anscheinend den Satz und das Spiel gedanklich schon gewonnen. Durch druckvolle Aufschläge von Vanessa Weingand konnte man sich immer weiter dem Gegner annähern. Diese schienen sehr überrascht über das letzte Aufbäumen der Wieslocherinnen und waren zunächst mit einer so plötzlich stark gewordenen Mannschaft überfordert. Durch das neu gewonnene Selbstbewusstsein und Siegeswillen schafften sie es insgesamt 9 Matchbälle abzuwehren. Leider hatte aber Beiertheim letzten Endes den längeren Atem und konnten den dritten Satz mit 25:22 und somit das Spiel für sich entscheiden. Nächsten Sonntag geht es für die 2. Damen nach Ettlingen. In der Hoffnung hier ein paar Punkte im Kampf gegen den Abstieg auf ihrem Konto verbuchen zu können. Los geht es um 11 Uhr in der Eichelgartenhalle.
H1: Siegesserie reißt ein
(Saison 16/17, H1, 4.3.2017)
Die SG HTV/USC Heidelberg 3 war es, die nach 6 Siegen in Folge der Euphorie der Wieslocher Herren ein vorläufiges Ende setzte.Dabei sah es streckenweise am Samstag gar nicht so schlecht aus, wie auch Coach Martin Rattinger im Nachhinein zusammenfasste.Doch fangen wir vor Spielbeginn an: Für Kapitän Nis Boy Naeve zeichnete sich bereits am Freitag ab, dass er am Spieltag aufgrund von Rückenproblemen eher nicht teilnehmen würde. Nichtsdestotrotz versuchte die Mannschaft mit Ersatzsteller Tilmann Heß, das zuletzt so bewährte 4-2-System am Leben zu halten. Das Spiel begann und das Ergebnis zeichnete sich früh ab. Zu viele Eigenfehler und Motivationslücken sorgten für ein doch recht deutliches 25:19 für die Heidelberger im ersten Satz.Im folgenden Spielabschnitt gelang es den Wieslochern dann aber doch immer wieder, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sehr engagiert wechselten sich auf Außen Simon Karolus, Ronald Trump und Andreas Dahl ab und zeigten viel Geschick in ihrer Angriffsleistung. In der Abwehr hielt Libero Marcus Zahn die Defensivarbeit am Leben und auch der länger abstinente Heinz Wolter fand auf der Diagonalposition Möglichkeiten ins Geschehen einzugreifen.Im zweiten Satz setzte das Team sich stärker durch. Ein Großteil der Punkte, die Heidelberg in diesem Satz verbuchen durfte, resultierte aus Angabefehlern auf Wieslocher Seite. Ansonsten machten die Herren der TSG eine gute Figur und errangen ein 18:25.Dennoch verkauften sie sich an diesem Tag unter Wert. Der Rest des Spiels verlief so problematisch, wie der erste Satz. Heidelberg spielte konzentriert und dominant bis zum Ende und siegte nach zwei weiteren klaren Sätzen (25:18 und 25:16) über die schwächelnde TSG.
Wieslocher Volleyballerinnen mit souveränem Sieg gegen die VSG Kleinsteinbach
(Saison 16/17, D1, 6.3.2017)
Nach einem hart erkämpften 3-2 Sieg im vergangenen Heimspiel gegen den SSC Karlsruhe, hatten sich die Wieslocherinnen viel vorgenommen. Man wollte in den letzten drei Spielen der Saison noch einmal angreifen und mit so vielen Punkten wie möglich den Tabellenkeller hinter sich lassen. Mit der VSG Kleinsteinbach stand nun ein Gegner aus der oberen Tabellenhälfte auf dem Programm, den man aber bereits in der Hinrunde in einem intensiven Spiel mit 3-1 hatte niederringen können. Entsprechend entschlossen und motiviert gingen die Wieslocherinnen ans Werk. Die eigene Annahme stand solide und ermöglichte viele gute Aktionen, die meist zu direkten Punkten verwertet wurden. Durch die große Effizienz im Wieslocher Angriff kam ein Spiel der langen Ballwechsel, wie noch im Hinspiel, kaum zu stande. Ruhig und konzentriert erarbeiteten sich die Wieslocherinnen einen soliden Vorsprung und konnten den ersten Satz ungefährdet mit 25-21 für sich entscheiden. Unverändert ging man in den zweiten Satz und setzte auch hier direkt Akzente. Nach einer 4-0 Führung zu Anfang des Satzes spielten die Damen der TSG ihre Führung souverän aus und ließen den Gästen aus Kleinsteinbach keine Chance ins Spiel zu kommen. Ein deutlicher 25-15 Sieg war die Folge. Nun galt es, den Sack zu zumachen und die jetzt umgestellte Mannschaft der Gäste nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Kleinsteinbach gab aber nicht auf und kam im dritten Satz besser ins Spiel. Beim Stand von 5-10 für die Gäste stellte Coach Lukas Dorer um und brachte Franziska Stadler für den Aufschlag. Dieser Joker stach auch direkt, mit starken Aufschlägen und ebenso guten Abwehraktionen kämpften sich die Wieslocherinnen Punkt für Punkt wieder heran und konnten zum 10-10 ausgleichen. Danach verlief der Satz ausgewogen, erst zum Schluss mobilisierten die Wieslocherinnen noch einmal alle Kräfte und zogen auf der Ziellinie mit 25-22 zum 3-0 Sieg vorbei.Im kommenden Spiel steht die TSG vor der größten Herausforderung der Saison. Zu Gast beim Tabellenführer und Bundesliga-Nachwuchs des VC Offenburg wird man alles Können zeigen müssen, um mit Punkten nach Hause zu fahren.
U14 Mädels werden Vizemeister
(Saison 16/17, U14w, 6.3.2017)
Zum letzten Spieltag reisten die Wieslocher U14 Mädels mit ihren Trainerinnen Lena Puente und Sophia Rother zum direkten Meisterschaftskandidaten nach Brötzingen. Wie üblich im Jugendbereich, treffen sich sechs Mannschaften und spielen in zwei Gruppen die Vorrunde, um dann in den Platzierungsspielen den Tagessieger zu ermitteln. Wiesloch hatte einen minimalen Rückstand und wusste daher, es musste der Tagessieg her, um als Meister die Halle zu verlassen. Als Favorit gingen sie in die Gruppenspiele, trafen da aber gleich auf eine sehr starke Mannschaft aus Bretten. Hart umkämpfte Ballwechsel spiegelten den ersten Satz wieder, in dem sich die Wieslocher Mädels nie richtig absetzen konnten. Zum Satzende hin behielten sie jedoch die Nerven und konnten den Satz mit 26:24 für sich entscheiden. Der zweite Satz lief ähnlich ab und niemand verschenkte einen Ball. Diesmal hatten jedoch die Mädels aus Bretten mit 25:22 das bessere Ende für sich. Im Entscheidungssatz wurden Jana, Sophie, Annika und Maira ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegelten mit der Unterstützung von Tabea, Annika, Ronja und Lena mit 15:9 ihren Sieg. Im zweiten Spiel gegen Hohensachen lief es dann wieder mehr wie geplant. Durch starke Aufschläge und sicheres Spiel wurden beide Setze dominiert. Annika Biber ersetzte Annika Berndt und zeigte ebenfalls eine starke Leistung, so dass das Spiel verdient mit 2:0 gewonnen wurde und es zum Showdown im Finale gegen Brötzingen kam. Brötzingen hatte klar seine Vorrunden-Spiele gewonnen, so dass sich alle auf ein hart umkämpftes Spiel einstellen durften. Im ersten Satz fanden die Wieslocher Mädels leider nicht gut ins Spiel und mussten schnell einem Rückstand hinterherlaufen. Trotz aufopferungsvollem Kampf wurde der Abstand nicht kleiner und so ging der Satz mit 25:19 an Brötzingen. Die Meisterschaft wollten die Wieslocher Mädels jedoch noch nicht aufgeben, so dass alle sich noch einmal voll konzentrierten und sehr gutes Volleyball zeigten. Bessere Aufschläge und Angriffe brachten die Wieslocher Mädels wieder zurück ins Spiel und sie hielten den Satz immer ausgeglichen. In der Endphase des Satzes hieß es nun die Nerven bewahren und klare Aktionen zu spielen. Da beide Mannschaften dies beherzigten, wurde es zu einem wahren Krimi um die Meisterschaft. Wie oft entscheiden dann die kleinen Dinge und da hatten die Brötzinger Mädels diesmal das Glück auf ihrer Seite und konnten sich mit einem 26:24 den Sieg und die Meisterschaft erspielen. Ein wenig geknickt waren die Wieslocher Mädels nach der Niederlage schon, doch sie können mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Mit dem 2. Platz haben sie sich für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert, die am 20. Mai in der heimischen Helmut-Will-Halle stattfinden wird. Alle freuen sich schon darauf, sich zuhause mit den Siegern aus Württemberg und Südbaden zu messen und hoffen auf eine zahlreiche Unterstützung.