Am 11.01.2020 startete das neue Jahr für die Herren der TSG mit zwei wichtigen Spielen im Abstiegskampf der Landesliga. Der punktgleiche ASC Feudenheim, sowie die nur zwei Punkte bessere dritte Mannschaft der VSG Mannheim waren zu Gast in Wiesloch, es gab also viele wichtige Punkte zu verteilen. Mit viel Schwung aber auch dem nötigen Respekt starteten die Wieslocher in das erste Spiel gegen Feudenheim. Nach der Winterpause galt es erst einmal wieder ins Spiel zu finden, doch auch die Feudenheimer glänzten nur in wenigen Situationen. Entsprechend war der erste Satz lange Zeit ausgeglichen, auf Augenhöhe schoben sich beide Teams den 25 Punkten entgegen. Erst beim Stand von 20:20 schafften es die Hausherren, sich mit zwei Punkten abzusetzen und die Führung zum Endstand von 25:23 über die Runden zu bringen. Der Satzgewinn lies den Knoten bei Wiesloch platzen, die wie losgelöst weiterspielten. Für jeden Feudenheimer Punkt erzielte man zwei Punkte und spielte den Satz trotz kleiner Aussetzer souverän mit 25:14 zu Ende. Im dritten Satz kam dann Ronald Trump für den bis dahin starken Felipe Hernandez Plazas auf Außen zum Einsatz und durfte sein Können unter Beweis stellen. Gleichermaßen wie im ersten und zweiten Satz demonstrierte der Aufsteiger aus Wiesloch, weshalb man in die Landesliga gehört und bauten einen deutlichen Vorsprung immer weiter aus. Der gute Einsatz wurde am Ende mit einem 25:18 und 3:0 Sieg belohnt. Im zweiten Spiel ging es gegen die dritten Herren der VSG Mannheim. Beschwingt vom letzten Sieg rissen die Wieslocher das Spiel sofort an sich und ließen Mannheim keine Chance, der erste Satz ging damit deutlich mit 25:14 an Wiesloch. Im zweiten Satz dann weiter Wieslocher Dominanz bis Mitte des Satzes, als eine Serie von Eigenfehlern und guten Blockaktionen der Gäste den Mannheimern einen Vorsprung von 5 Punkten, den die Mannheimer zum 20:25 über die Zeit brachten. In den kommenden Sätzen lief es bei den Gästen auf einmal deutlich runder, während die Wieslocher trotz starker Angriffe nicht mehr den selben Zugriff auf das Spiel entwickelten wie noch am Anfang. In einem engen Satz hielt Mannheim die Nase vorn und holte sich den dritten Satz mit 21:25. Im vierten Satz wollten die Wieslocher nochmal die letzten Kräfte mobilisieren und sich in den Tie-Break retten. Der Satz begann mit einem 0-8 Punkte Rückstand schwach, doch die Gastgeber kämpften sich wieder heran und lagen mit 14-13 sogar bald wieder vorn. Doch dann zeigten sich die Mannheimer wieder von ihrer stärkeren Seite, der Satz ging ausgeglichen bis in die Endphase wo sich Mannheim knapp mit 26:24 zum Endstand von 1:3 durchsetzte.